Bindung von Anfang an-Podcast · Episode 35
Episode 035 – Heultage, Babyblues und Postnatale Depression
Wenn nach der Geburt Tränen, Überforderung und tiefe Erschöpfung auftauchen, bedeutet das nicht, daß mit Dir etwas nicht stimmt. In dieser Folge zeige ich Dir, wie Du Heultage, Babyblues und postnatale Depression unterscheiden kannst.
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Das Wochenbett wird oft als rosarote Kuschelzeit beschrieben. Doch dann ist das Baby da, der Körper schmerzt, das Stillen braucht Geduld, der Haushalt bleibt liegen und selbst liebevoll gemeinter Besuch kann plötzlich zu viel sein. Vielleicht weinst Du, obwohl Du gleichzeitig unendlich dankbar und glücklich bist. Genau diese scheinbaren Widersprüche dürfen nebeneinander bestehen.
Hier spreche ich darüber, warum ein oder zwei Heultage nach der Geburt häufig ganz normal sind. Dein Körper stellt sich hormonell um, eine innere Wunde heilt und Du nimmst Abschied von der Schwangerschaft. Auch nach einer schönen Geburt kann Trauer auftauchen, denn mit diesem Kind wirst Du nie wieder schwanger sein. Nun beginnt etwas Neues, für Dich, Dein Baby und Eure gesamte Familie.
Ich möchte Dich darin bestärken, Dein Wochenbett bereits während der Schwangerschaft achtsam vorzubereiten. Überlegt gemeinsam, welche Besuche Euch guttun und wobei Familie oder Freunde wirklich helfen können. Vielleicht bringen sie Essen mit, gehen mit dem Hund hinaus oder kümmern sich um den Abwasch. Jetzt geht es darum, die Mutter zu bemuttern, damit sie in ihrer neuen Rolle ankommen kann.
Halten Niedergeschlagenheit, Angst und Überforderung jedoch länger an oder werden immer stärker, kann eine postnatale Depression dahinterstehen. Besonders belastende Geburtserlebnisse, frühere depressive Phasen oder große Veränderungen können das Risiko erhöhen. Du mußt das nicht allein aushalten. Sprich frühzeitig mit Deiner Hebamme, einer Therapeutin oder einer Beratungsstelle. Auch Onlinegespräche und Hausbesuche können eine wichtige erste Unterstützung sein.
Dein Wochenbett braucht keinen perfekten Ablauf. Es braucht Schutz, Nähe, Körperkontakt, Ruhe und Menschen, die Dich wirklich sehen. Hilfe anzunehmen ist kein Versagen, sondern liebevolle Fürsorge für Dich und Dein Baby.
Wenn du deine Erfahrungen gemeinsam sortieren möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht.
Dein nächster guter Schritt
Nimm dir die Unterstützung, die gerade zu dir und deiner Situation passt.
Show Notes lesen
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass du weißt: Du bist auf deinem Weg als Mutter, mit all deinen Sorgen, Ängsten und auch den wundervollen Momenten, niemals allein. Jede Schwangerschaft, jede Geburt und der intensive Alltag mit deinem Baby ist eine zutiefst persönliche Reise, die Zeit, Verständnis und einen feinfühligen, geschützten Raum braucht, um sich zu entfalten.
Die Schwangerschaft ist eine sensible Zeit der Transformation, in der nicht nur dein Baby wächst, sondern du selbst als Mutter neu geboren wirst. Eine liebevolle, mentale Geburtsvorbereitung gibt dir den Raum, Ängste behutsam abzubauen, dein Urvertrauen zu stärken und der Geburt mit Zuversicht und innerer Ruhe zu begegnen. Wenn du dich intensiv auf dieses Lebensereignis einstimmen möchtest und eine einfühlsame Begleitung suchst, lade ich dich herzlich ein, Kontakt mit mir aufzunehmen. Gemeinsam finden wir heilsame Wege für euren Start.
Wenn du dich mental auf deine Traumgeburt vorbereiten und Ängste loslassen möchtest, lade ich dich herzlich zu einem kostenfreien Erstgespräch ein. Gemeinsam stärken wir dein Urvertrauen für euren heilsamen Start.
Transkript lesen
hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode in meinem Podcast Bindung von Anfang an und auch ein herzliches Willkommen an meine Youtube Abonnenten weil ich werde dieses diese Podcast Folge auch aufnehmen als Youtube Video während ich hier für euch spreche ja in dieser Folge geht es um das Thema heultage babyblu und postnatale [Musik] also noch mal ganz kurz zu mir ich bin die annaber ich bin geburtspsychologin beschäftige mich viel mit der pränatalpsychologie also dem was erleben Mutter und Kind in der Zeit der Schwangerschaft begleite aber eben auch Geburten und bin nach der Geburt als Heilpraktikerin für Psychotherapie tätig so dass ich auch Babys Mamas Familiensysteme unterstütze Geburten zu verarbeiten und ja diese Sachen ähm dieses Thema habe ich ausgewählt weil ja das ist wirklich ein häufiges Thema ne also heultage Babyblues das ist ja sowas was viele kennen und was auch ein Stück weit normal ist das Wochenbett ist eine ganz besondere Zeit und was ich so miterlebe sind die meisten Familien nicht so richtig vorbereitet auf das Wochenbett häufig besteht da eine sehr ja soll ich sagen romantische Ansicht rosarot ah und dann verlieben wir uns unser Baby und es ist total schön und entspannt und die Realität ist dann häufig oh mein Gott es ist total stressig und mit der Milch und die Brust und alles tut weh oder es iiert nicht man ist mit dem Stillen bis man da eingespielt ist das dauert dann der Haushalt das zu akzeptieren dass der jetzt einfach mal völlig hinten dran ist das kann auch viel Kraft erstmal Kosten und dann aber auch so überhaupt die Bewältigung ne wie Essen oder Besuchskontakte ne also manche lieben das die wollen dass an die Familie kommt alle mal das Baby kennenlernen für andere ist das die total Überforderung die S nach dem ersten Besuch oh mein Gott bitte sag allen anderen ab dann geht die Diskussion los können wir das dürfen wir der Oma das Baby verweigern und so weiter also Wochenbett wirft ziemlich viele Themen auf und deswegen finde ich es wichtig das hier auch zu benennen ja und auch nach wunderschönen Geburten vielleicht anstrengenden Geburten leichten Geburten wie auch immer man das beschreiben möchtebur die für Mama und Baby völlig in Ordnung waren kommt es häufig in den ersten Tagen dazu dass so mal ein richtiges Loch sich einstellt so ein emotionales Loch so wo man einfach mal weinen muss und was auch völlig in Ordnung ist und das geht auch mal ein zwei Tage so und ich kann aus eigener Erfahrung berichten ich hatte ja zwei sehr schöne Geburten nicht schmerzfrei nicht super leicht halt wie Geburten so sind ne Arbeit es war schon Arbeit aber mit einem also schön ne es waren zwei schöne Geburten Wassergeburt im Geburtshaus und die spontane alleingeburt eben ungeplant zu Hause und ja trotzdem hatte auch ich nach den ersten Tagen immer so eine so ein Tief ne wo ich noch mal irgendwie traurig war und also kann man dann selber auch häufig gar nicht so zuordnen weil man ist ja auch glücklich und es war ja auch alles toll man aber auch traurig und es ist irgendwie anstrengend also da sehen wir auch wie viele Gefühle parallel bei uns möglich sind ne von Dankbarkeit zu Überforderung und von totaler Liebe zu oh mein Gott wie soll ich das schaffen irgendwelchen Ängsten Existenzängsten Ängsten die das Mama sein betrifft und so weiter alles findet parallel statt und dann ist ja auch noch dieser Abschied da ne dieser Abschied vom schwanger sein das ist auch also vielleicht sogar wenn es die letzte Schwangerschaft wenn man weiß es war jetzt meine letzte Schwangerschaft kann das noch mal ein ganz großes Thema sein aber überhaupt ne mit diesem Kind wird man nie wieder schwanger mit diesem Kind ist diese Zeit jetzt vorbei und das ist auch sowas was viele unterschätzen weil ja viele am Ende der Schwangerschaft sagen oh ich bin froh wenn das Kind dann da ist und wenn ich es in den Armen halten kann und ich bin so froh dann kann ich mich wieder bewegen und alles ja aber dann auf einmal ist man auch wieder alleine in seinem Körper und das bedeutet eben auch ein Abschied und das braucht auch ein Raum und ein Platz da darf man auch drüber trauern und dann natürlich noch die körperliche Seite die ist echt nicht zu unterschätzen du hast ja dann auch eine große Wunde in dir wenn du natürlich geboren hast du eben die Wunde von derazenta die sich abgelöst hat siehst du ja auch ne durch diesen Wochenfluss es fließt ja auch noch weiter und wenn du eben nach einem Kaiserschnitt zu Hause bist dann hast du ja auch noch diese Wunde die heilen darf diese Narbe die heilen darf und dann vielleicht sogar noch eine zusätzliche innere Narbe emotionale Narbe von dem Entschuldigung ihr Lieben von dem Geburtserlebnis die noch heilen darf und das braucht alles irgendwo ein Raum ja und diese ganzen Hormone die sich umstellen also der ganze Körper muss sich ja auch umstellen von schwanger zu nicht mehr schwanger und dann zum stillen ja also auch da wirer die völlige Hingabe gefordert und ja also ihr seht schon es ist wahnsinnig ähm dicht und viel was da so im Wochenbett passiert und jetzt wisst ihr warum das Wochenbett heißt man braucht einfach in dieser Zeit auch sehr viel Ruhe also mit Baby ne das Baby ja auch muss ich ja auch das hat auf einmal Schwerkraft das muss auf einmal atmen das muss auf einmal trinken verdauen also ist ja wahnsinn das hat ja auch unglaublich viele anpassungsfelder jetzt zu leisten und deswegen brauchen Mama und Baby jetzt wirklich viel Ruhe und überhaupt die Familie um gemeinsam anzukommen und deswegen macht es Sinn auch schon in der Schwangerschaft zu überlegen wie möchte ich denn mein Wochenbett gestalten dass das nicht in Stein gemeißelt ist völlig klar das kannst du abändern wie deine Bedürfnisse dann sind aber du könntest z.B dir Regeln überlegen und da gibt’s ja auch tolle Vorlagen im Internet was ich so gesehen habe fürs Wochenbett für wochenbettbesucher ne also du kannst jetzt z.B so ein schöne regelbild da an die Haustür hängen wo dann genau drauf steht was du dir wünscht oder was für euch hilfreich ist ne z.B jeder Besucher das könnt ihr ja vorher kommunizieren und Freunde Bekannte Familien machen das ja total gerne bringt einfach Essen vorbei wenn er vorbeit kommt ne es hat keine Oma hat dann Anspruch darauf dass der Kaffeetisch gedeckt ist und sie sich dann dainsetzt das Baby sehen kann und äh da so sitzen und genießen kann sondern es geht darum Mama mothering the mother also jetzt geht’s da drum die Mutter zu bemuttern die wird nämlich jetzt gerade richtig real zu Mutter vorher war sie auch schon Mama ne als sie schwanger war aber jetzt es ist ganz offiziell so der Übergang ist jetzt geschafft und ähm je na dem wie der auch gestaltet war die Geburt braucht sie jetzt auch richtig noch mal diese Bemutterung um gut in dieser Rolle auch anzukommen und da kann es auch helfen einfach die Leute zu inspirieren das kann auch ganz lustig gestaltet sein ne gar nicht ernst und dann sind die aber die wollen ja häufig helfen Familie und Freunde dann sind die auch gleich motiviert bringen den Müll raus nehmen das Ding glasmüll mit zum Glascontainer saugen einmal durch was soll’s oder solche Sachen ne warum nicht das ist doch alles schöner als den 500 body zu kriegen oder so soll s doch lieber ein leckeren Kuchen mitbringen und den Tisch decken und danach das auch in den geschirrschönbühler Räumen oder wie auch immer und ja könntet euch auch Gutscheine wünschen fürs Wochenbett hilfsgutscheine ne gehen dann mit dem Hund Gassi wenn ihr noch ein Hund habt weil glaubt mir das wird sich alles erst einspielen müssen und es ist auch völlig in Ordnung und so ihr seht das ist also diese ganz normale Phase ne wo so dieses alles einspielen hormonell und Abschied und Baby und Kuschelzeit und stillen und das ist ganz normal ist dann vielleicht mal so ein heultag oder zwei hat gar nicht hat nicht jeder aber es ist normal es haben schon viele also ich kenne das auch aus dem Freund freundinnenkreis dass wir dann immer da drüber gesprochen haben so jetzt hatte ich so einen Tag wenn dann so nach der Geburt waren oh ich muss mal so richtig heulen ich weiß war ganz schlecht drauf und so und dann tröstet man sie und dann ist eigentlich schon auch wieder gut ne das ist so dieses typische heultag oder bisschen na Baby Blues und das können auch die Männer haben ne nch mal so nebenbei und was dann so ein bisschen ins klinischere geht oder ins psychologischere ist dann schon die postpatale Depression da müssen wir schon wieder ein bisschen anders hinschauen weil wenn das jetzt längere andauert und wirklich auch tiefgreifender ist im Sinne wie so eine depressive Verstimmung und dann auch in so eine Depression reinrutscht dann müssen wir natürlich auch andere Strategien wieder haben um rauszukommen anfällig sind dafür Frauen die schon depressive Phasen in ihrem Leben hatten also wenn du schon mal an Depression vorerkrankt warst dann ist die Wahrscheinlichkeit einfach schon erhöht für solche Frauen auch nach einer Geburt wieder eine Depression zu erleiden das heißt aber nicht dass das zwangsläufig passiert ne also da kommen noch andere Faktoren das sind immer wie immer im Leben ne das spielen viele Faktoren zusammen die zu sowas führen oder eben die nicht dazu führen also vielleicht hast du jetzt super Ressourcen aufgebaut und hast eine Resilienz entwickelt und so weiter hast dich einfach weiterentwickelt und die Geburt läuft super und dann kannst du damit viel besser umgehen aber grundsätzlich sagt man eben dass die Wahrscheinlichkeit ist erhöht bis dann halt automatisch wieder in der Risikogruppe sozusagen drinne was du aber in der Schwangerschaft der sowieso gibt’s Hal gar kein Schwangere die kein Häkchen in der risikoabteilung kriegt von daher ne also nur dass man so ein bisschen im Hinterkopf hat und natürlich ist die geburtserfahrung auch ein maßgeblicher Prädiktor ne für wie du dann im Wochenbett oder wie du das alles verarbeitest und durchlebst wenn du eine sehr schwierige Geburt erlebt hast oder auch traumatische Geburt dann ist natürlich auch wiederum die Wahrscheinlichkeit dass du in so eine Depression reinrutst sehr viel erhöht logischerweise macht ja Sinn ne dass man dann mit der Verarbeitung so zu tun hat dass man ja einfach nicht nur mal ein heultag hat sondern dass man diese über Überforderung auf allen Ebenen und durchgängig fühlt und auch das passiert gar nicht so selten ne so eine postpatale Depression ist nicht so selten und die ist nicht auch nicht immer geknüpft an das Geburtserlebnis sondern es kann auch mit den Faktoren drumherum zusammenhängen aber also auch ganz schwerwiegende Existenzängste ne können Problem können das begünstigen oder auch ähm weiß ich nicht paar Beziehungen im Sinne von der Partner macht direkt nach der Geburt Schluss oder kurz vorher oder wie auch immer und das muss erstmal verarbeitet werden und das passiert dann rutscht man an so einer Depression und auch ähm so sehr schwerwiegende Themen wenn es da drum geht diese Veränderung jetzt zu durch jetzt vielleicht auch erst zu durchleben also das ist was ich dann z.B häufig erlebe bei Frauen die ähm in der Schwangerschaft noch so sehr gesellschaftskonform funktioniert haben ne also die sozusagen gar nicht ich konnte noch alles so wie immer machen und dann darf die wahnsinnig stolz drauf dass sie dann noch bis zum Schluss waren sie arbeiten und auch noch die Geschäftsreisen alles hat noch super funktioniert oder auch mit Freundinnen oder mit dem Partner mit der Familie also versucht haben so zu leben als werden sie nicht schwanger das heißt also nicht bewusst die Schwangerschaft erlebt haben und dann auch da kann eben die Geburt auch wenn die gut verlaufen ist aber in der Regel gibt’s dann da auch schon eine Blockade weil die Geburt ja dann auf einmal dieser Übergang ist von okay dann bin ich auf jeden Fall Mama da kann das einfach schon schwierig sein weil ähm dieser Prozess nicht stattgefunden hat in diese Elternrolle reinzukommen sondern häufig ist es dann dieses Gefühl nach der Geburt oh okay das ist mein Baby hallo also das was viele Männer übrigens erleben ne also und bei den Männern kann man das gut kann man das ja meistens noch gut so verstehen die gehen arbeiten die vergessen vielleicht dann während der Arbeit die sind so im floh dass da zu Hause eine schwangere Frau auf sie wartet und die kommen nach Hause und dann oh ja da ist die schwangere Frau und das ist schön und die macht das und die rockt das und mit der Geburt das wird schon alles gut gehen und dann sehen die häufig Ihr Baby so gefühlt nach der Geburt das erste Mal weil das ist dann und das ist ja was ich hier auch immer erzähle ne Bindung von Anfang an das bedeutet auch eine bewusst geliebte Schwangerschaft für Mutter Kind und Partner weil dann lernst du dein Kind einfach schon kennen du kannst in der Schwangerschaft schon ganz klassisch den Schlafrhythmus von deinem Kind ja wie der sich verändert ne vielleicht am Anfang h das Gefühl schläft ganz viel zum Ende hin wird es immer aktiver oder du mir weißt manchmal wochenlang ah immer um die Zeit ist mein Baby wach oder immer wenn ich dieses und jenes tue ist mein Baby wach und das ist einfach so eine ganz so also ein Beispiel ne für eine bewusst erlebte Schwangerschaft und dann hast du eben auch so Wiedererkennungswert nach der Geburt also es ist kein fremder Mensch für dich sondern ah ja das ist sie oder das ist er und genauso ist ja auch oder ist sie auch ne und so wie die Geburt war ah ja das ist halt unser oder unsere Punkt und das ist einfach schön weil das dann nicht so huch oh je jetzt bin ich Mama jetzt bin ich Papa das ist das Baby okay hallo und klar die das hat nichts mit jetzt irgendwie weniger Liebe oder sonst was zu tun das ist alles da aber die Anpassung ist einfach sehr viel mehr mit so über das kann sich überwältigend da anfühlen ja und das ist dann auch so ein Thema so oh ich habe mich gar nicht da drauf vorbereitet dass dann die Frauen merken im Wochenbett sie sind völlig überfordert und weil sie haben ja auch bis zum Schluss wie gesagt dann vielleicht auch durchgearbeitet und auf einmal fällt die Arbeit und alles fällt auf einmal weg und auf einmal ist man sitzt man dann mit dem Baby da und ist Mutter und was bedeutet das jetzt eigentlich und wie lange geht das jetzt so und oh mein Gott und denen fällt die Decke auf den Kopf und M alles ist auf einmal anders und das war doch so wollten sie das doch nicht ne sie wollten doch nicht dass alles anders ist und Freundschaften vielleicht auseinander gehehen und auf einmal gehören zu diesem Club der Mütter was bedeutet das und wie sind die da so diese anderen Mütter und das ist dann so ein herantasten und auch da je nachdem wie ein Mensch halt ist oder eine Frau so ist kann das eben wirklich auch zu einer Depression führen weil dann vielleicht die über so unüberwältigbar scheint und die Veränderungen einfach zu einschneidend erlebt werden ja und dann kann es eben dazu führen und dann hat man eben nicht nur einen holltag wie gesagt sondern ist es dann sehr viel ausgeprägter und da finde ich es einfach wichtig zu wissen dass man das nicht aushalten muss ne das ist jetzt nichts was man dann einfach irgendwie aussitzt und wartet und irgendwo wird es schon wieder besser und na ja andere Frauen haben das ja auch geschafft sondern zu wissen die das Wochenbett ist nicht immer rosarot und eine postpatale Depression kann auch auftauchen und es gibt auch Hilfe dafür und der erste Schritt ist natürlich sprich mit deiner hebarme da drüber deine hebarme kann es am besten sagen ob das jetzt schon irgendwie klinisch relevant ist oder was für Strategien ob man vielleicht schon schnell dagegen wirken kann ne umso schneller du wieder Ressourcen an die Hand kriegst handlungsfähig wirst in die Freude in die Leichtigkeit kommst umso schwerer kann sich natürlich auch eine Depression festsetzen oder bilden und du kannst auch selber im Internet z.B gibt’s Schatten und Licht das ist ein Verein die haben auch aber den gibt’s auch glaube ich woanders auf den Seiten im Internet einen Fragebogen dazu ne da gibt’s diesen offiziellen ich kann ja nicht mal den Namen sagen ich bin schlecht mit Namen und so aber du findest diesen Fragebogen wo du dann herausfinden kannst selber für dich wenn du die Fragen beantwortet hast ob du schon in einem kritischen Bereich bist oder nicht und natürlich kannst Du Dich z.B auch an mich wenden also ich mache ja auch die SOS Gespräche die verlaufen online auch weil ich das schon öfter hatte Frau mit Kaiserschnitt können eben nicht dann zu einem Therapeuten laufen direkt nach der Geburt sondern die sind erstmal ans Bett und an Ruhe und so weiter gebunden und sind zu Hause und sind vielleicht aber auch irgendwo in dem Dorf und weiß ich nicht wo es einfach solche Angebote nicht gibt und dann geht das auch online oder eben in Form von Hausbesuchen mache ich das auch dass ich dann zu den Familien nach Hause fahre wenn das eben in einem entsprechenden Umkreis ist und da dann auffange und Krisenintervention das ist für mich Krisenintervention weil umso früher das eben stattfindet umso höher ist eben auch die Chance dass da gar nichts sich entwickelt was dann irgendeiner tiefgreifenden Therapie benötigt und gut und manchmal braucht es das aber ne also manchmal sind dann die Anzeichen im Wochenbett schon so dass auch mit der Geburtsgeschichte dass man darauf schließen kann dass hier eben eine Traumabehandlung auch nötig ist und ja genau also ich hoffe ihr habt ein Einblick da drüber bekommen was ist auch der Unterschied ne und wie kann ich das Erkennen und warum passiert das überhaupt und wie passiert das und ähm ja wisst auch worauf ihr jetzt vielleicht im Wochenbett für euch achten wollt dass es auch achtsam wird und bindungsorientiert weil es soll ja auch äh dem Neuankömmling ne zugute kommen das Wochenbett dass du als Mama ankommst aber auch das Baby ankommen kann als neuer Mensch in dieser Welt und ähm ja da braucht einfach ganz viel Ruhe Zeit und kuscheln weil die Babys sind alle früh geborene sozusagen die hätten noch viel länger bei uns drinne bleiben müssen und deswegen dient das Wochenbett auch noch mal der Nachgestaltung und Nachempfindung der Gebärmutter so könnt ihr das sehen ne also das Baby braucht im Grunde nichts anderes als euren Körperkontakt eure Brust eure Nähe und auch das kann eben anstrengend sein wenn man einfach mal duschen möchte oder auf Toilette und aber häufig im Anfang schlafen sie auch noch viel da gibt’s aber keine Regel da gibt’s nur Ausnahmen also ganz unterschiedliche Kinder ganz unterschiedliche Geschichten von Familien und ja du musst einfach für Dich fühlen ne wie es sich für dich anfühlt und hast hoffentlich de hebarme die du dann dazu befragen kannst und ansonsten wendest du dich an mich oder kannst auch bei der eh schauen emotionelle Erste Hilfe da gibt’s auch Therapeut und Therapeuten die weiterhelfen ja und Schatten und Licht ist so ein ganz bekannter Verein für dieses Feld gut dann sage ich jetzt habt noch eine gute Zeit ich wünsche euch eine wundervolle Geburt und ein ja wunderschönes Ankommen im Wochenbett mit ganz viel Ruhe ganz viel Zeit und ja gerne liken und teilen diese Folge und wenn ihr noch nicht habt dann abonniert auch gerne den Podcast dann verpasst ihr auch nichts und mittlerweile seid ihr ja schon viele wie ich das so gesehen habe in den Analysen und ja vielen Dank ich freue mich tierisch dass das so gut ankommt und dass so viele Hörerinnen und Hörer sich gefunden haben weil ja ihr wisst ja ich sitze ja hier so ziemlich alleine und erzähl das so für mich und freue mich natürlich auch über euer Feedback Eure Anregungen vielleicht habt ihr Themen die euch interessieren und eure Kommentare damit ich so sehe ja wer ist denn da draußen wer hört es denn wenn ich ja die Zahlen sehe dann denke ich oh mein Gott so viele und ähm klar freue ich mich auch wenn ihr da in Kontakt mit mir tretet und das auch auf persönlicher Ebene deutlich und für mich spürbar wird gut also dann habt eine gute Zeit und bis ganz bald ciao