Du warst dabei. Dein Schmerz zählt auch.
Das sagen viele Männer – aber selten laut
Drei Dinge, die wahr sind
Deine Reaktion ist normal
Schmerz ist kein Wettbewerb
Heilung ist möglich
Swen Galster
Der Geburtshelden-Podcast
Fragen, die Männer stellen
Können Männer überhaupt ein Geburtstrauma haben?
Ja. Studien zeigen, dass bis zu 5 % der Väter nach einer Geburt klinische PTBS-Symptome entwickeln. Viele mehr leiden unter dem Erlebten, ohne es so zu nennen. Flashbacks, Schlafstörungen, Taubheit, Gereiztheit – das sind keine Zeichen von Schwäche, sondern von Trauma.
Sie hat mehr gelitten – darf ich überhaupt Unterstützung suchen?
Ja. Schmerz ist kein Wettbewerb. Dein Erleben als Zeuge einer belastenden Geburt ist real – auch wenn du körperlich nicht betroffen warst. Ein Vater, der sein eigenes Erleben verarbeitet, ist ein besserer Partner und Vater.
Wie sage ich meiner Partnerin, dass ich auch Unterstützung brauche?
Das ist eine der häufigsten Fragen. Viele Männer schweigen, weil sie ihre Partnerin nicht belasten wollen. Wir helfen dir, das Gespräch zu finden – und wenn ihr wollt, begleiten wir euch auch gemeinsam.
Die Geburt war vor einem Jahr – ist es zu spät?
Nein. Trauma kennt keine Verjährungsfrist. Viele Männer kommen erst Monate oder Jahre später – oft, wenn sie merken, dass es nicht „von selbst vergeht“. Wann immer du bereit bist, können wir anfangen.