„Hauptsache gesund“ – aber wie geht es dir wirklich?
Das kennen viele Frauen – auch wenn sie es nie laut sagen
Was Aufarbeitung bedeutet – und was nicht
Gehört werden
Verstehen & Einordnen
Schritt für Schritt loslassen
Anabel Galster
Du bist nicht die Erste – und nicht allein
TRAUMgeburt nach TRAUMAgeburt
- Trauma verstehen und integrieren – ohne es kleinzureden
- Für alle, die sich vorstellen möchten, noch einmal schwanger zu werden
- Von einer Psychologin, die selbst Mutter von fünf Kindern ist
Der Geburtshelden-Podcast
Fragen, die viele haben
Was ist überhaupt ein Geburtstrauma?
Ein Geburtstrauma entsteht, wenn die Geburt als überwältigend, unkontrollierbar oder bedrohlich erlebt wurde – unabhängig davon, was medizinisch passiert ist. Entscheidend ist dein Erleben, nicht die Akte. Scham, Kontrollverlust, das Gefühl nicht gehört zu werden oder Todesangst können Trauma auslösen.
Meine Geburt war vor Jahren – ist es zu spät für Hilfe?
Nein. Trauma kennt keine Verjährungsfrist. Frauen, die Jahrzehnte nach einer Geburt zu uns kommen, erleben dieselbe tiefe Erleichterung wie jene, die Wochen danach kommen. Wann immer du bereit bist – wir sind da.
Ist das wirklich ein Trauma – oder übertreibe ich?
Diese Frage stellen sich fast alle Frauen, die zu uns kommen. Die Antwort: Dein Erleben zählt. Wenn du nach der Geburt unter Bildern, Alpträumen, innerer Taubheit oder starker Angst leidest, verdient das Aufmerksamkeit – unabhängig davon, ob es „schlimm genug“ war.
Ich habe Angst vor einer erneuten Schwangerschaft – kann mir das helfen?
Ja. Geburtsangst nach Trauma (Tokophobie) ist häufig und gut behandelbar. Viele Frauen, die den Aufarbeitungsweg mit uns gegangen sind, konnten sich danach wieder eine Schwangerschaft vorstellen – und haben eine gänzlich andere Geburt erlebt.
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