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Bindung von Anfang an-Podcast · Episode 41

Episode 041 – Schwanger mit einem kranken Baby

Schwangersein ist ohnehin eine sehr ereignisreiche und lebensverändernde Situation. Wenn dann das Glück getrübt wird durch Diagnosen, die besagen, dass das Kind nicht gesund ist. Und eventuell bleibende Schäden oder Erkrankungen hat. Dann sehen sich Eltern speziellen Herausforderungen und Schwierigkeiten gegenübergestellt. Die Zukunftsangst gewinnt die Oberhand, das Hier und Jetzt gerät aus dem Fokus. Darum werde ich mich in dieser Folge mit dem Thema: "Schwanger mit einem kranken Baby" beschäftigen und euch die schönsten Strategien und Tipps mitgeben, wie ihr trotzdem den Kontakt zum Baby aufbauen könnt und die Schwangerschaft, neben all dem Negativen, auch in positiver Weise genießen und erleben könnt.

Dauer: 18:16 Minuten
08.11.2020

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Das nimmst du mit

- Medizinische Vorbereitung und eine liebevolle Schwangerschaft dürfen gleichzeitig Raum bekommen. - Selbstanbindung durch Atmung, Erdung und Körperwahrnehmung stärkt den Kontakt zum Baby. - Der Herzensfaden kann Eltern und Baby auch bei einer medizinisch notwendigen Trennung Sicherheit vermitteln. - Ehrliche innere Kommunikation entlastet: Schwierige Gefühle dürfen sein, und die Verbindung kann immer wieder neu entstehen.

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Wenn du in der Schwangerschaft erfährst, dass dein Baby krank ist oder nach der Geburt medizinische Hilfe benötigen wird, kann sich dein gesamtes Erleben verändern. Wo vorher Vorfreude war, entstehen plötzlich Angst, Trauer und unzählige Fragen. Untersuchungen, Gespräche und organisatorische Entscheidungen nehmen viel Raum ein. Vielleicht fühlt es sich an, als dürftest du die Schwangerschaft gar nicht mehr genießen.

Ich möchte dir Mut machen, beides nebeneinander bestehen zu lassen: die notwendige medizinische Vorbereitung und die liebevolle Verbindung zu deinem Baby. Du musst deine Sorgen nicht verdrängen. Gleichzeitig darfst du immer wieder ins Hier und Jetzt zurückkehren und spüren: Wie geht es mir gerade? Wie geht es meinem Baby in diesem Moment?

Pränatales Bonding, bewusste Atempausen und einfache Erdungsübungen können dich dabei unterstützen. Spüre deine Füße auf dem Boden, nimm deinen Atem wahr und erlaube dir, wieder bei dir anzukommen. Denn die Selbstanbindung bildet die Grundlage dafür, dass du auch dein Baby innerlich erreichen kannst.

Eine besonders schöne Übung ist der Herzensfaden: Du stellst dir eine freie, liebevolle Verbindung zwischen deinem Herzen und dem Herzen deines Babys vor. Dieser Faden ist unendlich dehnbar und geht durch jede Wand. Muss dein Kind nach der Geburt behandelt oder zeitweise von dir getrennt werden, kann euch dieses vertraute Bild weiterhin Halt geben.

Sprich auch ehrlich mit deinem Baby über deine Gefühle. Du darfst traurig, überfordert oder zeitweise innerlich weit weg sein. Entscheidend ist nicht, immer verbunden zu bleiben, sondern die Verbindung liebevoll wiederzufinden. Dein Baby ist nicht für dein Glück verantwortlich. Ihr geht diesen besonderen Weg gemeinsam, Schritt für Schritt und mit möglichst vielen kostbaren Momenten im Jetzt.

Wenn du deine Erfahrungen gemeinsam sortieren möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht.

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