Geburtshelden-Podcast · Episode 11
Episode 011 – Trauma-Weinen bei Babys erkennen und behandeln
Manchmal weinen Babys nicht, weil sie Hunger haben, müde sind oder eine frische Windel brauchen, sondern weil sie die schweren Eindrücke einer belastenden Geburt verarbeiten müssen. Dieses sogenannte Traumaschreien ist für die gesamte Familie eine enorme emotionale Belastung.
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Manchmal weinen Babys nicht, weil sie Hunger haben, müde sind oder eine frische Windel brauchen, sondern weil sie die schweren Eindrücke einer belastenden Geburt verarbeiten müssen. Dieses sogenannte Traumaschreien ist für die gesamte Familie eine enorme emotionale Belastung.
Als Geburtspsychologin und Mutter von fünf Kindern teile ich meine Erfahrungen im Umgang mit Babys, die ein Geburtstrauma in sich tragen. Ich erkläre dir, wie du dieses spezifische Weinen von normalem Weinen unterscheidest.
Du erfährst, wie sanfte, körpertherapeutische Ansätze, wie die Schmetterlingsmassage, deinem Baby helfen können, die angestaute körperliche Anspannung und den Stress sanft loszulassen. Es geht darum, dem Baby zuzuhören, seine Gefühle zu begleiten und ihm die Sicherheit zu geben, die es braucht, um die Erfahrung heilsam zu integrieren. Nur durch dieses liebevolle Halten und Verstehen kann die Wunde heilen und Ruhe einkehren.
Wir beleuchten, wie wichtig es ist, dass du als Mutter oder Vater dein eigenes Nervensystem regulierst. Dein Baby nutzt deine Körpersignale, um sich selbst zu beruhigen. Durch deine eigene innere Ruhe wirst du zum heilsamen Co-Regulator für dein weinendes Kind. Die Schmetterlingsmassage ist dabei ein wundervolles Werkzeug, um die Bindung sanft zu stärken und dem Baby das Gefühl zu vermitteln: Du bist jetzt vollkommen sicher bei mir.
Fühlst du dich hilflos, weil dein Baby sehr viel weint? Lass uns gemeinsam hinschauen und Wege finden, um wieder Ruhe in euren Alltag zu bringen.
Dein nächster guter Schritt
Nimm dir die Unterstützung, die gerade zu dir und deiner Situation passt.
Show Notes lesen
In dieser Episode widme ich mich einem emotional intensiven Thema: dem Traumaschreien bei Babys. Ich, Anabel Galster, teile als Geburtspsychologin und Mutter von fünf Kindern meine Erfahrungen zum Umgang mit Babys, die noch unter den Eindrücken ihrer belastenden Geburt leiden. Ich spreche darüber, wie sich das Traumaschreien äußert und wie körpertherapeutische Ansätze, wie zum Beispiel die Schmetterlingsmassage, helfen können, das Leid dieser kleinen Seelen zu lindern.
Das erlebte Trauma belastet in der Regel nicht nur die Babys, sondern stellt auch eine schwere Belastung für die ganze Familie dar. Sucht euch daher professionelle Hilfe, wenn ihr das Gefühl habt, mit der Situation überlastet zu sein!
Transkript lesen
[00:00] hallo und herzlich willkommen hier auf
[00:01] meinem YouTube-Kanal ich bin Anna be
[00:03] Geister die
[00:04] geburtspsychologin ich bin selbst Mama
[00:06] von fünf Kindern mittlerweile und habe
[00:10] eben eine Praxis für frühe Bindung und
[00:12] Geburtstrauma wo ich mit Familien das
[00:14] heißt mit den Frauen Kindern und Vätern
[00:17] arbeite wenn die Geburt schwer war oder
[00:20] wenn man sich nach einem Geburtstrauma
[00:22] wieder auf die nächste Geburt
[00:23] vorbereiten möchte und in dem
[00:26] Zusammenhang habe ich eben auch Babys
[00:28] und Kleinkinder als Klient und davon
[00:30] möchte ich euch heute mit diesem Thema
[00:33] traumaschreien erkennen und behandeln
[00:36] ein bisschen ein
[00:39] Einblick ja ich habe die Ausbildung
[00:42] gemacht zur PR perinatalen Spieltherapie
[00:45] und das ist eine Form der Therapie für
[00:47] ich sag mal so Kleinkinder ab 2 Jahre
[00:50] kann man aber bis ins Jugendalter
[00:52] arbeiten kann man noch mit Erwachsenen
[00:53] noch an der eigenen Geburt arbeiten
[00:56] heute geht’s mir aber um die Babys vor
[00:58] allem habe ich auch die emotionale Erste
[01:01] Hilfe das erste Jahr abgeschlossen wo
[01:04] man körpertherapeutisch mit den Babys
[01:06] arbeitet tatsächlich über
[01:08] berührungsarbeit das ist die sogenannte
[01:10] schmetterlingsmassage nach Eva Reich
[01:12] wenn ihr das googelt werdet ihr dazu auf
[01:14] jeden Fall einiges finden und erstmal
[01:17] gehen wir jetzt aber mal auf die
[01:19] Kriterien ein was ist denn überhaupt ein
[01:23] traumaschrein oder woran erkenne ich das
[01:25] es gibt ja diesen Begriff der
[01:28] Schreibabys ne das ist so das klingt
[01:31] halt nicht so nett
[01:33] deswegen sage ich das häufig auch nicht
[01:36] so aber das kennt ihr vielleicht ne wenn
[01:40] euch andere Eltern schildern ich habe so
[01:42] ein Schreibaby
[01:44] oder ja oder eure Eltern auch sagen eure
[01:47] Mutter sagt du warst so ein klassisches
[01:48] Schreibaby oder ihr jetzt vielleicht ein
[01:50] Baby habt wo ihr denkt boah das ist ein
[01:52] Schreibaby ne weil das einfach so ein
[01:54] Begriff ist den man vielleicht schon mal
[01:55] gehört hat im
[01:58] Grunde beschreib B der Begriff einfach
[02:01] eine sehr bestimmte Form des Schreiens
[02:05] von Babys so ein Baby was auf also
[02:09] erstmal muss man verstehen dass das
[02:10] Weinen der Babys eine ganz normale
[02:14] Kommunikationsform ist also Thomas Harms
[02:16] hat auch dieses Buch geschrieben keine
[02:18] Angst vor
[02:19] babytränen einfach wo er auch das noch
[02:22] mal so beschreibt weil es ist einfach so
[02:24] die Bib kommen auf die Welt und sie
[02:26] haben ja nicht viele Möglichkeiten sich
[02:28] mitzuteilen also können ja nicht mit uns
[02:31] reden oder wie auch immer also sie haben
[02:33] Anzeichen wir können erkennen
[02:36] oh wird müde
[02:39] oder Faus im Mund oh glaub es hat Hunger
[02:43] und wenn das nicht reicht an Anzeichen
[02:46] dann wird geweint ne weil ich habe
[02:49] Hunger oder eben es gibt auch Babys die
[02:52] machen nicht viele Anzeichen das geht
[02:55] und dann ah geht schon los ne mit dem
[02:57] Wein weil einfach jedes jeder Mensch
[02:59] unterschiedlich ist und das auch schon
[03:01] von klein auf genau also das heißt
[03:06] Weinen ist eine Kommunikationsform des
[03:10] Babys ein Baby was so außer sich weint
[03:15] was wir als Fachleute als ein
[03:18] traumatisches Weinen beschreiben
[03:20] würden heißt das
[03:23] Baby erzählt im Grunde seine Geschichte
[03:28] weil es ist ja hat ja jetzt nicht macht
[03:31] das nicht aus Jus und Dollerei das hat
[03:32] ja etwas erlebt weshalb es so weint
[03:35] weshalb es so gravierend weint und das
[03:39] kann eben das kann aus der Zeit der
[03:42] Schwangerschaft oder eben auch häufig
[03:44] der geburtserfahrung sein ne also ist
[03:47] die Geburt aus irgendeinem Grund schwer
[03:49] verlaufen ist
[03:51] ähm kann ein kaiserschen Kind sein muss
[03:54] nicht es kann auch ein Kind sein was
[03:56] eingeleitet wurde
[03:58] m was oder auch spezielle andere
[04:01] geburtsmodi wie Beendigung durch Zange
[04:03] oder Saugglocke Krist tellergriff also
[04:06] wo dann B rausgedrückt wird über den
[04:09] Bauch also das sind ja alles
[04:11] geburtsformen und Abläufe die die Frau
[04:14] auch selber als belastend erlebt und da
[04:17] kann man von ausgehen dass die Kinder
[04:19] die auch so erlebt haben muss aber nicht
[04:21] sein zeigt sich ja dann wenn das Baby
[04:24] nämlich dann traumatisch weint also
[04:26] sozusagen auf eine ganz heftige Art und
[04:29] Weise erzählt was ihm da passiert ist
[04:32] dann wissen wir okay das Baby ist sehr
[04:34] stark noch beeinflusst und in diesem
[04:36] totalen stressmoment noch von dieser
[04:40] Geburtsgeschichte und dieses ähm sehr
[04:44] starke Wein man erkennt es einfach da
[04:46] dran dass es jetzt nicht nur ist ich
[04:48] habe Hunger oder irgendwas passt mir
[04:50] jetzt hier gerade nicht oder irgendwas
[04:52] mit dem Bauch es wird häufig dann gesagt
[04:54] ach das das sind die blehungen oder das
[04:57] ist die Kolik oder wie auch immer nee es
[05:01] ist wirklich wenn ein Baby wirklich in
[05:04] dieses Schrein kommt in dieses totale
[05:07] außer sich in dieses sich nach hinten
[05:10] wegbiegen so dass mus eigentlich man
[05:12] kann die gar nicht mehr halten dann die
[05:13] flutschen einem da wie raus die sind
[05:16] steif der ganze Muskeltonus wird
[05:18] angespannt die sind nicht mehr wirklich
[05:21] da die sind wie
[05:23] dissoziiert völlig außer sich man hält
[05:26] das nicht aus es ist ein Weinen von
[05:29] einer solchen Intensität und Arzt die
[05:32] geht durch mag und Bein man hält die
[05:35] nicht aus ne also und wenn man sich das
[05:38] vorstellt dass diese Babys das eben dann
[05:41] ja auch sehr häufig und sehr lange tun
[05:44] weil sie das rauslassen müssen dann ist
[05:47] das wirklich eine große Belastung für
[05:49] das komplette
[05:50] Familiensystem denn was das mit dem
[05:53] Nervensystem der Mutter macht die es
[05:55] dann vielleicht hält ist Stress das Baby
[05:59] Schre he sich die Seele aus dem Leib und
[06:01] die Mutter gerät in einen totalen Stress
[06:04] und Stress macht
[06:07] evolutionsbiologisch es macht einfach
[06:09] das gleiche wie wenn der sbelzantiger
[06:11] jetzt da steht Flucht oder Kampf so das
[06:14] heißt das Baby löst bei uns Flucht oder
[06:16] kampfreflexe aus jetzt sind wir Gott sei
[06:19] Dank ein Mensch und haben unsere
[06:20] Kognition also wir können darüber
[06:22] nachdenken und Wissen na ja aber es ist
[06:23] kein sebelzahtiger es ist mein Baby was
[06:25] so weit und jetzt kann ich nicht
[06:27] wegrennen oder kämpfen irgendwie muss
[06:30] ich das jetzt aushalten und wir tun
[06:31] alles um das zu beruhigen und dann ist
[06:33] das dieses ganz typische was dann
[06:35] passiert ist dieses ich Set mich auf dem
[06:37] P B und Schaukel oder Wippe oder ich tue
[06:39] alles damit das
[06:42] aufhört dabei bin ich nicht bei mir ich
[06:44] bin völlig außer mir ebenfalls also
[06:46] häufig Weinen die Mamas mit weil sie es
[06:49] kaum aushalten können und weil ganz
[06:53] viele Gefühle hochkommen ne von ich habe
[06:55] als Baby selber so geweint das ist kein
[06:57] Gedanke der kommt sondern das ist
[06:59] sozusagen mus Baby in dir was sofort
[07:01] angeträgert wird oh mein Gott das Gefühl
[07:03] kenne ich so nach dem Motto ne und das
[07:06] weint mit oder von ich versage schon
[07:09] wieder ich habe schon irgendwie die
[07:10] Geburt nicht so geschafft wie ich das
[07:12] wollte ich konnte schon den Start nicht
[07:14] dem Kind geben wie ich es wollte ich bin
[07:17] und jetzt kann ich mein Kind nicht mal
[07:19] beruhigen ich bin totale Versagerin oder
[07:21] wie auch immer ne so auf jeder Linie
[07:24] also was bin ich überhaupt für eine
[07:25] Mutter na so diese Gefühle kann das auch
[07:28] antrigern das das kann auch zu Ohnmacht
[07:31] und Hilflosigkeit führen und da muss man
[07:33] echt aufpassen weil Ohnmacht und
[07:36] Hilflosigkeit sind wieder Kriterien die
[07:39] auch zu Trauma passen also die
[07:41] traumadefinition ist dass man sich
[07:43] ohnmächtig gefühlt hat hilflos und dann
[07:47] auch noch Angst um Leib und Leben hatte
[07:49] also von sich selber oder von einer
[07:51] anderen Person und das heißt ähm da
[07:55] steckt halt schon viel traumapotenzial
[07:56] schon wieder
[07:58] drinne deswegen ist es so wichtig da
[08:01] muss man atmen Atmen ist so wichtig in
[08:04] dem Moment und das ist wirklich wichtig
[08:06] sich Unterstützung und Hilfe zu suchen
[08:08] wenn man merkt da ist irgendwas anderes
[08:12] im Busch das ist nicht Hunger das ist
[08:14] nicht müde das ist nicht nur mal
[08:17] irgendwie bauchschmerzer so das es
[08:19] wirklich da ist was und wenn ihr da noch
[08:22] die Geschichte von eurem Kind betrachtet
[08:24] und denkt ja das war nicht so einfach
[08:26] oder in der Schwangerschaft waren Dinge
[08:28] ne also
[08:29] z.B kann auch sein es gibt mal diese
[08:32] Diagnose
[08:33] es ist nicht sicher ob das Kind gesund
[08:35] ist ne und die Mutter wochenlang völlig
[08:39] verängstigt panisch durch die
[08:41] Schwangerschaft läuft immer mit dieser
[08:43] Angst oh mein Gott was hat mein Kind ist
[08:45] es gesund das kann aber erst in Woche so
[08:47] und so festgestellt werden ne oder oder
[08:50] dann
[08:52] ist es etwas was sehr beeindruckend ist
[08:55] für einen selber aber was die Babys ja
[08:57] auch schon im Bauch mitbekommen und aus
[09:00] so eine Situation oder so eine Phase von
[09:03] von so einem hohen Stress der Mutter
[09:05] oder diesen ganz tiefen Ängsten der
[09:08] Mutter können sich dann auch danach
[09:10] einfach zeigen in einem in dieser
[09:13] gewissen Art des Schreiens was braucht
[09:16] das Baby jetzt also wenn ihr
[09:17] festgestellt habt ihr kennt so ein Baby
[09:19] oder ihr habt so ein Baby oder hattet
[09:22] manchmal hat sich das ja dann nach also
[09:25] ne kommen die Familien irgendwie damit
[09:27] klar und 5 Jahre später stehen sie oh
[09:30] das war das genau dann
[09:34] ist das allererste was diese Kinder
[09:37] brauchen im
[09:39] Grunde dass man ihnen vermittelt dass
[09:42] man versteht worum es geht ne das ist so
[09:45] wie wenn die weinen oder wenn die ihre
[09:48] Faust so in den Mund nehmen und man weiß
[09:50] okay das das heißt Hunger und dann gebe
[09:53] ich essen ne also dann still ich oder
[09:55] gib die Flasche so dann weiß das Kind
[09:57] aha bedürf Bedürfnis hat die Mutter
[10:00] erkannt hat sie adäquat
[10:02] beantwortet und das ist genauso in dem
[10:05] Moment wenn die so anfangen so dieses
[10:09] spezielle
[10:10] Weinen rauszusetzen dann möchten die
[10:13] gehört und verstanden werden und das
[10:16] kann man ihnen eben vermitteln indem man
[10:19] ih das eben auch sagt ich weiß das war
[10:23] echt nicht gut was da passiert ist ne
[10:25] also was auch immer das Thema ist das
[10:29] wirklich anspricht und das
[10:32] begleitet und dann ist der Schritt zu
[10:35] gucken wie komme ich denn jetzt von hier
[10:39] in etwas entspannteres weil häufig
[10:42] dieses und die Mutter ist nicht bei sich
[10:44] und dann denkt das Baby oh Gott hier ist
[10:47] wirklich irgendwas nicht in Ordnung das
[10:49] ist ja hier total die die Mama ist
[10:51] überhaupt nicht mehr ansprechbar die ist
[10:52] ja völlig gestresst und ganz weg und das
[10:56] ist hier alles so hektisch und und so
[10:57] und ich werde das so auf putscht und
[10:59] dann fängt das noch mehr an zu weinen
[11:02] und die Mutter wird noch krisenhafter
[11:04] und denkt oh Gott ich muss noch mehr tun
[11:06] und dann haben wir eine richtige abwärts
[11:09] negativspale und dazu gucken also es un
[11:12] nicht jetzt zu sagen okay dann lege ich
[11:14] mich entspannt hin mit meinem Kind wenn
[11:15] das so schreib und höre zu weil das
[11:18] wirst du innerlich nicht aushalten das
[11:20] ist ganz schwer sondern zu gucken wie
[11:23] kann ich das stufenweise schaffen was
[11:25] ist jetzt die nächste Stufe von so wie
[11:28] kann ich eine Stufe runterkommen erstmal
[11:30] innerlich und mit dem Kind und dann
[11:32] wirklich ist es ganz viel Atmung und
[11:35] ganz viel rückanbindung an Dich zu
[11:38] gucken wie kann ich überhaupt die
[11:40] Verbindung zu mir wiederherstellen damit
[11:42] ich in der Lage bin dass ein anderer
[11:44] Mensch an mir andocken kann ja und das
[11:47] funktioniert eben nicht wenn ich immer
[11:48] mit dem Blick oh jetzt ist eingeschlafen
[11:50] oh bitte nicht aufwachen oh bitte nicht
[11:52] aufwachen also wenn so ein Erwachsener
[11:54] neben dem Kind ne und dann halten also
[11:58] das passiert automatisch dass man dann
[11:59] die Luft anhält und die Kinder die
[12:01] merken das einfach die machen die
[12:02] erstmal ein Auge auf und denken sich was
[12:04] ist denn da los und dann merkt die dann
[12:06] sehen die dann ist die Mutter oh nein es
[12:08] hat ein Auge aufgemacht und dann denkt
[12:10] das Kind alles klar hier ist irgendwas
[12:12] richtig gefährlich also bleibbe ich wach
[12:14] und guck mal was hier los ist aber
[12:15] eigentlich bin ich Tod müde also meine
[12:18] ich und dann ist das ganze Dilemma
[12:20] wieder da genau also es ist wirklich
[12:23] ganz viel mal zu gucken atme ich
[12:25] überhaupt noch wie atme ich kann ich
[12:28] überhaupt noch in den atmen oder ist es
[12:29] nur so eine flache Brustatmung bin ich
[12:32] bei mir kann ich bei mir sein wenn mein
[12:34] Baby weint und eine so eine Übung könnte
[12:38] eben sein dafür ich leg mir weiche
[12:41] Gegenstände auf den Boden in dem Zimmer
[12:43] verteilt Kissen z.B um die ich ganz
[12:46] achtsam herumlaufe das heißt ich kann
[12:48] mich nämlich noch bewegen weil das gibt
[12:50] mir Sicherheit jetzt einfach mit dem
[12:52] Kind liegen das würde mir keine
[12:54] Sicherheit geben dann komme ich total
[12:55] den Stress sondern ich muss mich bewegen
[12:58] aber ich habe jetzt standen ich ich soll
[13:00] nicht so so viel machen sondern eher
[13:02] irgendwie in beruhigenderen Modus kommen
[13:05] wie kann ich mich jetzt erstmal
[13:06] beruhigen und sammeln und selbst
[13:07] anbinden damit ich dann für mein Kind
[13:10] überhaupt ansprechbar bin und das ist so
[13:12] dieser erste Schritt und dann achtsam um
[13:15] die Kissen laufen wie atme ich und ich
[13:19] weiß mein Kind ist satt mein Kind hat
[13:21] nichts in der Winde es ist nichts es
[13:24] will jetzt einfach erzählen okay ich
[13:26] habe dich ich bin da ich bin ich nicht
[13:29] weg aber ich gehe mal in mich ich gehe
[13:32] die Schritte ganz bewusst und ich achte
[13:35] da drauf und bin mal bin habe mein Kind
[13:38] bin da aber bin einfach auch bei mir in
[13:41] dem Moment und das macht sich sehr
[13:44] schnell sehr positiv bemerkbar die
[13:47] Kinder dann merken okay die Mama ist bei
[13:50] sich da ist wieder jemand und die hat
[13:52] das verstanden man kann dann auch
[13:54] einfach erzählen ja so war deine Geburt
[13:57] und genau geleitet geht das ganze
[14:00] natürlich immer noch mal viel einfacher
[14:01] das geht uns allen so dass wenn dann
[14:04] noch mal jemand dabei ist der sich damit
[14:06] auskennt und das begleitet dann ist es
[14:09] noch mal leichter auch zu erkennen und
[14:12] noch mal auf zu üben zu machen ja aber
[14:16] so kann man auch schon selber starten ne
[14:19] und dann kann man das langsam immer
[14:21] weiter runterfahren also vielleicht kann
[14:23] ich irgendwann noch einfach stehen und
[14:24] in so ein wiegen
[14:26] gehen ja vielleicht kann ich auch sitzen
[14:30] tatsächlich aber das muss nicht alles
[14:32] immer sofort und schnell es ist einfach
[14:34] im eigenen Tempo weil Trauma ist ja
[14:37] genau dann das passiert wenn Trauma
[14:40] vorliegt dass es zu schnell zu viel zu
[14:42] laut zu übergriffig war über die Grenze
[14:45] völlig drüber und das heißt da muss man
[14:48] natürlich auch jetzt wenn man sagt man
[14:50] will da ein
[14:52] Heilungsprozess starten dann geht’s ja
[14:54] auch darum das in deinem Tempo zu tun
[14:56] und im Tempo deines Kindes also also du
[14:59] setzt dich erst hin wenn du dich sicher
[15:00] fühlst vorher nüzt das überhaupt nichts
[15:02] ne und wenn es am Anfang trotzdem noch
[15:05] das Schaukeln ist weil das das Gefühl
[15:07] das was du brauchst wo du denkst das ist
[15:09] aber jetzt fühlt sich aber jetzt am
[15:10] besten an für mich weil damit fühle ich
[15:12] mich sicher dann ist das erstmal so und
[15:15] dann guckt man einfach langsam Schritt
[15:18] für Schritt kann man da immer wieder
[15:20] eine Stufe irgendwie
[15:22] unterkommen
[15:24] genau ja wie gesagt es gibt mittlerweile
[15:27] auch viele babytherapeuten die mit
[15:29] diesem them arbeiten und euch da
[15:31] unterstützen es muss euch nur immer klar
[15:33] sein es geht nicht das ist immer so ne
[15:37] es geht nicht kannst nicht zu mir kommen
[15:39] und sagen annaber mein Baby weint ja
[15:41] mach mal das schreit so schlimm und das
[15:44] hat bestimmt von der Geburt irgendwie
[15:46] was erlebt und das das ist ganz schlimm
[15:48] und ich komme zu dir Baby thapie mach
[15:51] mal das funktioniert nicht weil wie ihr
[15:54] jetzt gehört habt es ist ja immer dieses
[15:56] diese Symbiose zwischen Mutter und Kind
[15:59] das heißt ich muss auch immer mit den
[16:01] Eltern arbeiten genau aber es ist eine
[16:04] sch sehr sehr schöne Arbeit für alle und
[16:06] macht was mit der ganzen
[16:08] Familie gut das war’s für heute gerne
[16:11] kommentieren liken folgen und ihr findet
[16:14] auch alles auf meiner Webseite
[16:17] geburtspsychologie.de macht’s gut und
[16:18] bis bald