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Geburtshelden-Podcast · Episode 26

Episode 026 – Die Angst, mein Trauma an das Baby weiterzugeben

Eine belastende Geburt kann in einer Folgeschwangerschaft wieder sehr präsent werden. Ich zeige dir, wie du deine Ängste würdigen, dein Baby entlasten und Schritt für Schritt ein tragfähiges Gefühl von Verbindung entwickeln kannst.

Dauer: 17:52 Minuten
04.09.2026

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Das nimmst du mit

- Ängste in einer Folgeschwangerschaft erzählen von einer alten Erfahrung und bedeuten nicht, dass die Bindung zum Baby fehlt. - Das Baby trägt keine Verantwortung dafür, die belastende Geburtserfahrung der Mutter zu heilen. - Pränatales Bonding kann als freiwillige, ruhige Form der Verbindung und Entlastung genutzt werden. - Frühe Unterstützung, persönliche Strategien und klare Kommunikation mit dem Geburtsteam können auf die nächste Geburt vorbereiten.

Artikel zur Podcastfolge

Wenn du nach einer belastenden Geburt wieder schwanger bist, können Freude und Angst sehr nah beieinanderliegen. Vielleicht ist dieses Baby ganz bewusst gewünscht, und trotzdem sind die alten Bilder, Gefühle und Fragen sofort wieder da: Wird es wieder so? Schade ich meinem Baby mit meiner Angst? Warum fühlt sich die Verbindung nicht so unbeschwert an wie in der ersten Schwangerschaft?

Ich möchte dich zuerst entlasten: Deine Angst erzählt von einer alten Geschichte. Sie bedeutet nicht, dass du dein Baby weniger liebst oder keine gute Bindung aufbauen kannst. Gleichzeitig darfst du dir Unterstützung holen, wenn die Erinnerungen dich stark belasten. Eine Hebamme, Ärztin, ein Arzt oder eine passende psychologische Begleitung kann mit dir schauen, was du brauchst.

Im Transkript geht es auch um pränatales Bonding. Du kannst dich innerlich deinem Baby zuwenden und ihm vermitteln: Du bist nicht verantwortlich für meine Heilung. Ich kümmere mich um meine Gefühle und hole mir Hilfe, wenn ich sie brauche. Eine kleine Visualisierung, etwa ein dehnbarer Herzfaden zwischen dir und deinem Baby, kann dabei ein ruhiger Moment der Verbindung sein. Nicht als Pflicht, sondern als Einladung.

Das kannst du aus dieser Folge mitnehmen

  • Deine Gefühle sind nicht deine Schuld und müssen nicht sofort verschwinden.
  • Dein Baby muss keine perfekte Geburt ermöglichen, damit du heilen kannst.
  • Vorbereitung kann bedeuten, Ängste anzuschauen, Unterstützung zu organisieren und mit dem Geburtsteam zu kommunizieren.
  • Ein kleiner nächster Schritt kann sein, dich heute für zwei Minuten deinem Baby zuzuwenden und wahrzunehmen, was gerade da ist.

Wenn du Begleitung suchst, kannst du mir eine Nachricht schreiben oder ein Erstgespräch anfragen.

Dein nächster guter Schritt

Nimm dir die Unterstützung, die gerade zu dir und deiner Situation passt.