Geburtshelden-Podcast · Episode 26
Episode 026 – Die Angst, mein Trauma an das Baby weiterzugeben
Eine belastende Geburt kann in einer Folgeschwangerschaft wieder sehr präsent werden. Ich zeige dir, wie du deine Ängste würdigen, dein Baby entlasten und Schritt für Schritt ein tragfähiges Gefühl von Verbindung entwickeln kannst.
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Das nimmst du mit
Artikel zur Podcastfolge
Wenn du nach einer belastenden Geburt wieder schwanger bist, können Freude und Angst sehr nah beieinanderliegen. Vielleicht ist dieses Baby ganz bewusst gewünscht, und trotzdem sind die alten Bilder, Gefühle und Fragen sofort wieder da: Wird es wieder so? Schade ich meinem Baby mit meiner Angst? Warum fühlt sich die Verbindung nicht so unbeschwert an wie in der ersten Schwangerschaft?
Ich möchte dich zuerst entlasten: Deine Angst erzählt von einer alten Geschichte. Sie bedeutet nicht, dass du dein Baby weniger liebst oder keine gute Bindung aufbauen kannst. Gleichzeitig darfst du dir Unterstützung holen, wenn die Erinnerungen dich stark belasten. Eine Hebamme, Ärztin, ein Arzt oder eine passende psychologische Begleitung kann mit dir schauen, was du brauchst.
Im Transkript geht es auch um pränatales Bonding. Du kannst dich innerlich deinem Baby zuwenden und ihm vermitteln: Du bist nicht verantwortlich für meine Heilung. Ich kümmere mich um meine Gefühle und hole mir Hilfe, wenn ich sie brauche. Eine kleine Visualisierung, etwa ein dehnbarer Herzfaden zwischen dir und deinem Baby, kann dabei ein ruhiger Moment der Verbindung sein. Nicht als Pflicht, sondern als Einladung.
Das kannst du aus dieser Folge mitnehmen
- Deine Gefühle sind nicht deine Schuld und müssen nicht sofort verschwinden.
- Dein Baby muss keine perfekte Geburt ermöglichen, damit du heilen kannst.
- Vorbereitung kann bedeuten, Ängste anzuschauen, Unterstützung zu organisieren und mit dem Geburtsteam zu kommunizieren.
- Ein kleiner nächster Schritt kann sein, dich heute für zwei Minuten deinem Baby zuzuwenden und wahrzunehmen, was gerade da ist.
Wenn du Begleitung suchst, kannst du mir eine Nachricht schreiben oder ein Erstgespräch anfragen.
Dein nächster guter Schritt
Nimm dir die Unterstützung, die gerade zu dir und deiner Situation passt.
Show Notes lesen
Fragst du dich manchmal, ob deine Ängste oder alte Geburtserfahrungen deinem Baby schaden könnten? Du bist nicht allein. In dieser Folge findest du Orientierung und erfährst, wie du Schritt für Schritt mehr innere Sicherheit gewinnst – ohne Druck, sondern in deinem Tempo. Du erhältst Impulse, wie Bindung schon jetzt spürbar wird und neues Vertrauen wachsen kann. Komm mit auf deinen Weg zu mehr Verbindung und Verständnis.
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Transkript lesen
Hallo und herzlich Willkommen beim Geburtshelden-Podcast. Ich bin Annabelle und begleite Frauen, Paare und Familien dabei, belastende Geburtserfahrungen zu verstehen, zu integrieren und wieder Vertrauen in sich und ihren Körper zu finden. In diesem Podcast gibt es Raum rund um das Thema Geburtstrauma, Angst, Schuld, Scham, aber auch Bindung, Mut, Heilung und neue Kraft. Ich freue mich sehr, dass du hier bist. Heute ist das Thema Angst, mein Trauma an das Baby weiterzugeben und wie ihr schon jetzt ein Team seid. Das heißt, wir beschäftigen uns heute tatsächlich mit der Folgeschwangerschaft. Also du bist wieder schwanger, du hast eine traumatische oder belastende Geburt erlebt und genauso wie die Freude da ist und vielleicht auch dieses absolut gewünschte und geplante Baby willkommen geheißen wird, genauso sind aber vielleicht auch die Ängste, da es könnte wieder so werden wie vorher und vor allem auch die alten Erinnerungen und die alten Gefühle von der letzten Geburt sind natürlich, wenn man wieder schwanger ist, absolut präsent, weil klar ist, dass wieder eine Geburt ansteht. Das heißt, du fragst dich vielleicht, ob es deinem Baby schadet, dass du ganz viel Ängste spürst oder auch nicht dieses Vertrauen hast und dass du vielleicht aufmerkst, dass du vielleicht nicht so in den Kontakt und in die Bindung kommst, wie vielleicht bei deinem ersten Kind das möglich war, weil einfach diese innere Unruhe und diese Zuversicht auch nicht mehr da ist, wie es vielleicht bei der ersten Geburt war. Ein Beispiel oder eigentlich aus mehreren Beispielen, aus mehreren Fällen von meiner Praxis zusammengefasst ist, dass nicht nur die Frauen, sondern eher auch die Paare häufig sagen, ja, also die erste Schwangerschaft war total unbelastet, wir haben uns super gefreut, wir sind in die Kurse gegangen, wir sind in die Arzttermine gegangen, es sah alles super aus, wir hätten nie gedacht, dass das so endet und hätten wir vorher gewusst, was uns da erwartet, oh je, dann hätten wir uns anders vorbereitet, wir wären vielleicht auch woanders hingegangen und so weiter und so fort und das wollen wir nicht noch mal erleben. Und das macht natürlich in der Folgeschwangerschaft wieder viele Sorgen, die man erst einmal bearbeiten muss. Jetzt möchte ich euch aber ein Tool mitgeben, was ich auch meinen Frauen allen mitgebe, mit dem du einfach in den Kontakt zu deinem Baby kommen kannst und deinem Baby eben auch, was jetzt in dir heranwächst, sozusagen klar machen oder erklären kannst, auf der Gefühlsebene natürlich, dass diese Ängste, Sorgen und Zweifel ja im Grunde gar nichts mit diesen kleinen neuen Menschen zu tun haben, sondern dass das ja Gefühle sind, alte Gefühle aus einer alten Geschichte und ihr ja jetzt eine ganz neue schreibt. Das pränatale Bonding, das bietet sich dafür natürlich super an und das liebe ich, dieses Tool, wenn ich mit Frauen in der Folgeschwangerschaft arbeite, weil wir ja nicht nur Aufarbeitung machen, sondern eben auch Vorbereitung und was gibt es Schöneres als eine Frau, die in Vertrauen mit sich in ihrem Körper ist und in einer guten Bindung zu ihrem Baby und eben dann auch viel besser spürt, was braucht das Kind gerade auch an der Geburt, um geboren werden zu können. Das pränatale Bonding, das heißt also die Bindungsarbeit von Mutter und Kind in der Schwangerschaft pränatal, also in der Schwangerschaft vor der Geburt, das ist etwas, was mit Anleitungen natürlich sehr viel leichter häufig gelingt, das kenne ich aus eigener Erfahrung, ich war auch in Bindungsanalyse in zwei meiner Schwangerschaften, weil dann einfach nochmal jemand das anleitet, man kann sich darauf viel leichter einlassen, loslassen und so weiter. Aber man kann es natürlich auch für sich zu Hause auf der Couch oder im Bett nutzen, es gibt ja kein Gesetz, was dir verbietet, dich innerlich zu deinem Baby zu wenden, kannst einfach mal schauen, welche Bedingungen für dich da aber am förderlichsten sind. Und der Herzfaden, den ich von der Brigitte Meissner mitgenommen habe, eine Hebamme, die auch das Bonding-Bad entwickelt hat, der ist einfach eine schöne kleine Meditation oder eine kleine Visualisierung, die man immer mal wieder zwischendurch machen kann, die man aber auch ausgedehnt erleben kann, wenn man will, in so einem kleinen Bonding-Einhalt im Grunde. Und zwar ist es das Bild, was du dir innerlich hervorrufst, wo ein Faden von deinem Herzen zu dem Herzen deines ungeborenen Kindes geht. Und ganz wichtig, du stellst dir einfach vor, das ist der Liebesfaden, der Herzfaden, der der euch immer, überall, euer ganzes Leben lang in einer gewissen Verbindung hält. Was wichtig ist, ist, dass der unendlich dehnbar ist, also es ist keine Kette und ihr kommt nicht voneinander los und dein Kind darf niemals den Raum verlassen, sondern es ist unendlich dehnbar, durch Wände, über Kontinente, egal wo dein Kind irgendwann mal in seinem Leben sein wird. Ihr werdet über diesen Herzfaden immer diese Verbindung zueinander spüren und über diesen Faden kannst du natürlich auch einfach mal den Quell deiner Liebe einfach fließen lassen. Dieses Gefühl von Liebe, von Hoffnung, von Dankbarkeit, dass der Zwerg da ist, auch direkt, ich sage immer, einmal auch komplett die Gebärmutter damit ausfüllen, weil Wahnsinn, ein Wunderwerk, Frau, kann man einfach nur sagen. Und das ist eine wunderschöne, immer kleine Einheit, um einmal sich aufzuerden und zu spüren, ja, doch da ist auch das Gute, das ist mein Baby, das wächst in mir heran, wir sind in Verbindung, wir können jetzt schon ein tolles Team sein. Und wenn du diesen Kontakt spürst, dann kannst du deinem Kind auch hier immer wieder vermitteln, ja, ich weiß, ich hatte heute eine Panikattacke oder ich bin voller Angst zu dem Arzttermin oder ich habe mir wieder Gedanken gemacht, weil die Geburtserinnerung ist zurückgekommen und ich weiß, das bekommst du mit, aber du darfst dich entspannen, du kannst hier ganz in Frieden heranwachsen, ich freue mich so, dass du da bist und wir machen das, ich kümmere mich darum, ich kümmere mich um mich, du musst dich nicht darum kümmern, du kümmerst dich um dich. Die Botschaft ist nämlich immer, dieses Kind ist jetzt nicht da, um dir die glücklichste und schönste Geburt zu schenken, damit du heilen kannst. Das ist natürlich häufig so bei Trauma, dass wir Traumaheilung am leichtesten geschehen lassen können, wenn wir ein positives Ereignis daneben stellen können. Das Problem ist nur, dass wenn wir das bei der Geburt auch so machen oder sehen, dass wir sagen, okay, neben die traumatische Geburt muss jetzt eine positive Geburt folgen, damit die Frau geheilt ist, dann haben wir einfach eine wahnsinnig hohe Erwartung an dieses Kind, dass jetzt die Frau quasi heilen muss, indem es da bitte wunderschön und komplikationsfrei und so weiter geboren wird und auf diese Welt kommt. Und das macht natürlich immer was, also immer wenn wir hohe Erwartungen an andere Menschen stellen, sind wir nicht frei, also wir können nicht frei in die Bindung, frei in die Liebe, wir können den Menschen nicht so einfach so annehmen, wie er ist, sondern es ist eben schon so eine Erwartungshaltung da und das möchten wir natürlich möglichst gering halten und es ist auch klar, dass das menschlich ist und wir das niemals gar nicht spüren werden, auch unseren Kindern gegenüber, so sehr wir es auch uns wünschen und versuchen. Und ich möchte das nur einmal bewusst machen, dass das in gerade Schwangerschaft und Geburt gut verhindert werden kann, weil wir sind ja die Eltern, wir sind die Erwachsenen, wir sind die Mutter, wir sind die Frau und natürlich wollen wir gerne als Team diese Geburt erleben, aber das Kind wird durch uns geboren, das bringt sich auf die Welt und wir sind sozusagen, manche sagen das Gefäß oder wir sind das Mama-Wersum in der Schwangerschaft und wir geben das frei, wir geben ja komplett die Kontrolle ab, wir lassen absoluten Kontrollverlust in der Geburt, damit dieses Kind seinen Weg gehen kann, damit es einfach machen kann und kommen kann und wir versuchen einfach, so gut es geht, die Bedingungen herzustellen, dass es einfach geschehen kann. Das ist absolute Hingabe, Geburt ist absolute Hingabe, das ist ein Stück weit Selbstaufgabe, manche sagen auch, es ist ein bisschen wie Sterben, etwas in uns muss Platz machen, damit das so passieren kann und deswegen ist es auch so ein krasses Wunder und so eine krasse Erfahrung. Wenn wir jetzt also in der Schwangerschaft das immer wieder zu uns nehmen, auch diese Verantwortung und auch immer wieder in Kontakt mit dem Baby das auch sozusagen entlasten und klar machen, du bist nicht verantwortlich, ich kümmere mich darum, ich kümmere mich um meine Ängste, dann ist es auch immer für dich ein Stück weit Erdung, weil es immer du dir selber auch sagst, okay, mein Erwachsenes, ich, das wird jetzt sich Hilfe suchen, wenn ich merke, ich brauche Hilfe oder ich werde kürzer treten auf der Arbeit oder ich werde meinen Alltag stressfreier gestalten, dass ich Zeit habe, mich um diese Themen zu kümmern auf meine Weise. Ich werde verstärkt in Kontakt gehen mit mir, mit meinem Baby, um mich zu stärken für die nächste Geburt und so weiter, was auch immer dir jetzt entspricht. Und das klingt immer so ein bisschen banal, sich zu dem Kind hinzuwenden, weil wir haben ja immer wieder Stress im Alltag und das ist auch total natürlich, das finde ich auch ganz wichtig zu betonen. Du darfst alle Gefühle fühlen in der Schwangerschaft, nichts ist schädlich, wenn es nicht dauerhaft auf einem sehr hohen Level passiert. Also Stressforschung ist ja in der Schwangerschaft sehr weit fortgeschritten, weil überhaupt Stress ist einfach ein interessantes Thema. Und da weiß man einfach, dass so ein dauerhaft erhöhtes Stresslevel, das ist tatsächlich schädlich, weil einfach diese Hormone dann schon mit dem Baby, ja, sozusagen das Vorbereiten auf diese sehr, sehr stressreiches Umwelt, die ist dann ja hier auch erwartet, außerhalb des Mamaversums und dann wird alles auch biologisch schon bei diesem Kind angelegt, dass es dann da auch mit einem erhöhten Aufmerksamkeitsniveau darauf reagieren kann, auf all das Gefährliche hier draußen. Und das ist halt so, die Biologie ist so, das sind jetzt nicht mehr die Säbelzahntiger, die dann hier auftauchen und das Kind muss dann wissen, wie es sich verteidigt. Das sind ganz viele Anforderungen von außen, von Arbeitgeber, von Gesellschaft, vom Umfeld, Termine und so weiter, was uns ja im Alltag Stress macht. Und das darf man immer wieder sich klar machen, dass das einfach zum Leben dazugehört, dass auch Stress dazugehört und dass das auch nicht schlimm ist, wenn du mal völlig durch bist an einem Tag, weil alles zu viel war. Aber dann immer wieder die Balance zu finden, das ist das Wichtige, das ist das, was ich mitgeben will. Man darf auch weinen, traurig sein, Angst haben, alles wegen der letzten Geburt. Das sind alles Gefühle, die da sein dürfen, aber wo es auch wichtig ist, wirklich hinzuschauen und die im besten Fall zu integrieren, weil wenn das nicht geschieht, dann schleppst du die mit in die nächste Geburt und das ist dann leider sehr hinderlich. Wenn du schon mit Angst und Panikattacke in den Kreißsaal kommst, also was soll das Team dann noch tun? Dann ist es zu spät. Man muss wirklich vorher anfangen, damit zu arbeiten, für sich Strategien zu entwickeln, für sich das darzubekommen und auch hinzubekommen, dass man eben stabil bleibt, auch dann in der Geburt, die ja dann wieder eine krasse Erfahrung wird, auch wenn es völlig anders wird, auch wenn es total toll wird. Es ist super anstrengend trotzdem und vielleicht wie ein Marathon. Aber auch dann in die entsprechende Kommunikation mit dem Team gehen zu können, dass die auch vorbereitet sind und so weiter. All die Themen, die ich ja hier auch schon immer wieder angeschnitten habe. Und ich kann das immer nur wieder betonen, also du kannst im Grunde nur dazu gewinnen. Verlieren kannst du nichts mehr, weil die Geburtserfahrung, die du gemacht hast, die hast du gemacht, die ist so Punkt. Die können wir nicht wegmachen, wollen wir auch gar nicht. Die ist Teil von deinem Lebensrucksack, Teil auch von der Geschichte, die du ja mit deinem erstgeborenen Kind erlebt hast. Die gehört einfach zu euch, die verbindet euch. Aber trotzdem muss sie sich nicht so anfühlen, wie sie sich vielleicht jetzt gerade anfühlt, wenn du wieder schwanger bist und weißt, es steht wieder eine Geburt an. Und das ist einfach richtig zu wissen. Da gibt es auch viel zu wenig Wissen darüber, dass auch mal integriert werden kann, dass man damit arbeiten kann, dass ein Kinderwunsch wieder entstehen kann, wenn man die Geburt aufgearbeitet hat. So häufig habe ich Frauen, die denken, ja, ich wollte doch noch ein Kind, aber jetzt, ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Und wie wenige von denen kommen in eine Aufarbeitung oder gehen und holen sich Hilfe, um das zu verändern und daran zu arbeiten. Und wie wunderschön das ist, das zu erleben, wenn diese alte Geburtsgeschichte integriert ist, wie viel Platz dann wieder wird, wie viel Energie frei wird einfach für andere Sachen. Und bei den Frauen dann eben auch im Sinne von, ja, ich kann es mir wieder vorstellen, ich habe sogar Lust, ich bin sogar neugierig, bin wieder offen, ich kann mich überhaupt wieder dem Gedanken öffnen, ja, noch mal so eine Geburt zu erleben und die wird dann ganz anders. Ja, also da möchte ich euch ganz viel Mut machen und ich freue mich sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, dich mit dem Thema zu beschäftigen, weil dieses wir als Team machen die Geburt von der Haltung und von all dem, wie du die Schwangerschaft dahingehend gestaltest, das ist so wertvoll und so stärkend, nicht nur jetzt für die Schwangerschaft und die Geburt, sondern auch für euch später hinaus. Das ist was wie ein Fundament, was gelegt wird, das kann euch keiner mehr nehmen. Das ist einfach da. Und dieses Fundament, was man in der Schwangerschaft legt, das ist auch wahnsinnig wertvoll, gerade dann, wenn in der Geburt was anders läuft, gerade dann, wenn Komplikationen kommen, vielleicht wirklich medizinisch etwas gemacht werden muss, womit du nicht gerechnet hast, dann kannst du immer wieder auf dieses Fundament zurückgreifen und diese Bindungsarbeit einfach fortsetzen, weil wir können nie alles ausschließen. Kann auch mal medizinisch notwendig sein, dass Mutter und Kind getrennt sind, weil das Kind muss dann doch noch mal genauer angeguckt werden oder auf eine Station. Das sind alles Geschichten, die ich kenne und ich kann es immer nur betonen, wenn vorher bis von Wut begleitet, alte Themen integriert sind, man in einem guten Kontakt mit dem Baby war, Bindungsarbeit hatte, dann ist auch das Anknüpfen nach schwierigen Situationen wieder viel leichter. Ja, und in diesem Sinne wünsche ich dir jetzt eine wundervolle Zeit, wenn du zugehört hast und fertigbanger bist, wenn du dir Begleitung wünschst, dann weißt du, wo du mich findest, du kannst mich jederzeit anschreiben und dir einen Erstgesprächstermin buchen und wir schauen dann gemeinsam, was du brauchst und was in deiner Begleitung für dich wichtig und relevant ist. Und ich freue mich auch, wenn ihr euch meldet und kommentiert, was hat euch gefallen an der Folge, was wollt ihr vielleicht noch vertiefend wissen? Ich gebe ja hier immer so Impulsvorträge, weil ich weiß, keiner hat Zeit, sich eine Stunde lang das anzuhören, deswegen mache ich für Mama sehr extra die Kurzpodcast-Varianten und freue mich einfach von euch zu hören. Vielleicht sagt ihr auch, doch, ich hätte schon mal gerne nochmal ganz intensiv, was gehört zu, keine Ahnung, dem pränatalen Bonding oder der Bindungsanalyse oder ähnlichem, dann könnt ihr mir gerne schreiben. Ich freue mich auf eure Zuschriften und werde alle beantworten. Ja, und sagt jetzt, habt einen schönen Tag, Abend oder Nacht. Ciao und bis bald.