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Bindung von Anfang an-Podcast · Episode 21

Episode 021 – Die entspannte Geburt und wie sie gelingt

Es ist mir eine große Freude euch das Interview mit Susanne Bürger vorstellen zu dürfen. Susanne ist Autorin des Buches „Wenn das Leben intensiv beginnt“. Und intensiv war auch unser Gespräch zum Thema „was tun, wenn das Baby auf der Intensivstation ist“? Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Baby auf der Intensivstation ist. Frühchen müssen oft intensivmedizinisch begleitet werden, aber auch diverse Erkrankungen führen dazu, dass ein Baby gleich zu Beginn oder in den ersten Lebensmonaten im Krankenhaus ist. Susanne berichtet in ihrem Interview aus der ganz persönlichen Perspektive, was diese Zeit für Herausforderungen mit sich bringt. Vor allem aber gibt sie einen guten Überblick darüber, was Eltern hilft diese Zeit zu überstehen und trotzdem in einem guten Kontakt mit ihrem Kind zu bleiben. Ich finde das Thema so wichtig, um Eltern zu stärken, die das Gefühl in dieser Zeit haben, „nicht genug tun zu können“, um Bindung zu ihrem Kind aufzubauen. Um den Kind Nähe und Liebe zeigen zu können. Hier erfahrt ihr, was euch eine Stütze sein kann und wie ihr dann in eurem richtigen Wochenbett zu Hause nachnähren könnt. Ganz viel Freude damit!

Dauer: 18:05 Minuten
13.03.2019

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Das nimmst du mit

- Deine Gedanken und Glaubenssätze beeinflussen, ob Dein Nervensystem Geburt eher mit Gefahr oder mit Sicherheit verbindet. - Regelmäßige Visualisierung, Meditation und Selbsthypnose können stärkende neuronale Verbindungen aufbauen. - Mentale Vorbereitung bedeutet nicht, Risiken auszublenden, sondern Vertrauen und Anpassungsfähigkeit zu fördern. - Nach belastenden Geburtserfahrungen sollte die Vorbereitung individuell, ressourcenorientiert und traumasensibel gestaltet werden.

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Vielleicht kennst Du diese Sätze: Geburt ist schrecklich. Geburt bedeutet unerträgliche Schmerzen. Da musst Du irgendwie durch. Solche Botschaften begegnen uns in Erzählungen, Filmen und Geburtsberichten. Oft speichern wir sie tief in uns ab, lange bevor wir selbst schwanger werden.

Hier möchte ich Dir zeigen, warum Geburt auch in Deinem Kopf beginnt. Unsere Gedanken beeinflussen, wie sicher oder bedroht wir uns fühlen. Erwartet Dein Nervensystem Gefahr, reagiert Dein Körper mit Stress. Innere Bilder von Vertrauen, Kraft und Geborgenheit können dagegen neue Wege in Deinem Gehirn entstehen lassen.

Mentale Geburtsvorbereitung bedeutet nicht, Schwierigkeiten auszublenden oder eine perfekte Geburt erzwingen zu wollen. Es geht darum, negative Glaubenssätze bewusst wahrzunehmen und ihnen stärkende Erfahrungen entgegenzusetzen. Durch regelmäßige Visualisierungen, Meditationen oder Selbsthypnose kannst Du Dir vorstellen, wie Du Wellen ruhig annimmst, Dich von Deinem Körper tragen lässt und Dein Baby schließlich in den Armen hältst.

Diese neue innere Verbindung entsteht nicht durch einmaliges Verstehen. Sie braucht Übung. Aus einem kleinen Trampelpfad darf nach und nach ein sicherer Weg werden. Dabei musst Du keine klaren Bilder sehen können. Vielleicht findest Du Deinen Zugang über Gefühle, Farben, Körperempfindungen oder Klänge.

Gerade nach einer belastenden oder traumatischen Geburt ist ein individueller, behutsamer Blick wichtig. Du bringst Deine eigene Geschichte mit, und Dein Baby ist ebenfalls Teil dieser Geburt. Eine gute Vorbereitung schenkt Dir deshalb nicht nur Zuversicht, sondern auch die Fähigkeit, flexibel zu bleiben. Du darfst Dich auf eine schöne Geburt ausrichten und gleichzeitig offen für den Weg bleiben, den Ihr gemeinsam gehen werdet.

Wenn du deine Erfahrungen gemeinsam sortieren möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht.

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