Bindung von Anfang an-Podcast · Episode 45
Episode 045 – Bindung statt Erziehung
WIR SIND ZURÜCK UND FREUEN UNS, DASS IHR WIEDER DABEI SEID! Sie betrachtet, wie sich die Erziehungskonzepte über die Generationen hinweg verändert haben, und hebt die Bedeutung von bindungsorientierten Ansätzen wie "attachment parenting" hervor. Anabel teilt ihre Erfahrungen darüber, wie sie die Bedürfnisse ihrer Kinder und ihre eigenen als Eltern in Einklang bringt. Sie ermutigt andere Eltern, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren, um ein gesundes Miteinander in der Familie zu fördern. In ihrem Gespräch reflektiert sie über den Umgang mit Nähe, Kontakt und Grenzen sowie die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Anabel betont, dass es wichtig ist, als Eltern eine Vorbildfunktion zu übernehmen und die eigene Kindheit und Erziehung kritisch zu hinterfragen.
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Viele von uns möchten ihre Kinder anders begleiten, als sie selbst aufgewachsen sind. Wärmer, verbundener und näher an den Bedürfnissen aller Familienmitglieder. Gleichzeitig taucht schnell die Sorge auf: Verwöhne ich mein Kind? Darf ich Nein sagen? Und wo bleibe eigentlich ich?
Hier teile ich mit dir, warum Bindung für mich vor Erziehung kommt. Das bedeutet nicht, Kinder über alles bestimmen zu lassen oder die eigenen Grenzen aufzugeben. Bedürfnisorientierung heißt für mich, jedes Familienmitglied wahrzunehmen. Auch dich. Wenn du eine Pause brauchst, darfst du für dich sorgen. Damit lebst du deinem Kind vor, den eigenen Körper zu spüren und Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Kinder brauchen zugleich einen stabilen Rahmen. Grenzen können Sicherheit schenken, Orientierung geben und immer wieder neu verhandelt werden. Entscheidend ist die Haltung dahinter: Dein Verhalten ist gerade nicht in Ordnung, doch meine Liebe zu dir bleibt. Gerade für Kinder mit Bindungsverletzungen kann diese verlässliche Botschaft besonders wichtig sein. Manchmal braucht es Nähe, manchmal auch eine kurze, liebevoll begleitete Auszeit.
Ich spreche außerdem darüber, warum uns das Verhalten unserer Kinder so tief berühren kann. Ein weinendes Baby oder ein wütendes Kind trifft mitunter genau jene Stellen in uns, an denen wir selbst nicht gesehen oder getröstet wurden. Darin liegt neben aller Herausforderung auch eine Chance: Wir dürfen innehalten, unseren Körper wahrnehmen und unserer eigenen Geschichte mit Mitgefühl begegnen.
Du musst es weder der älteren Generation noch gesellschaftlichen Erwartungen recht machen. Du darfst euren eigenen Familienweg finden, Fehler erkennen und neue Entscheidungen treffen. Beziehung entsteht nicht durch Perfektion, sondern dadurch, im Kontakt zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und immer wieder gemeinsam zurück in die Verbindung zu finden.
Wenn du deine Erfahrungen gemeinsam sortieren möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht.
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WIR SIND ZURÜCK UND FREUEN UNS, DASS IHR WIEDER DABEI SEID! Sie betrachtet, wie sich die Erziehungskonzepte über die Generationen hinweg verändert haben, und hebt die Bedeutung von bindungsorientierten Ansätzen wie "attachment parenting" hervor. Anabel teilt ihre Erfahrungen darüber, wie sie die Bedürfnisse ihrer Kinder und ihre eigenen als Eltern in Einklang bringt. Sie ermutigt andere Eltern, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren, um ein gesundes Miteinander in der Familie zu fördern. In ihrem Gespräch reflektiert sie über den Umgang mit Nähe, Kontakt und Grenzen sowie die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Anabel betont, dass es wichtig ist, als Eltern eine Vorbildfunktion zu übernehmen und die eigene Kindheit und Erziehung kritisch zu hinterfragen.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass du weißt: Du bist auf deinem Weg als Mutter, mit all deinen Sorgen, Ängsten und auch den wundervollen Momenten, niemals allein. Jede Schwangerschaft, jede Geburt und der intensive Alltag mit deinem Baby ist eine zutiefst persönliche Reise, die Zeit, Verständnis und einen feinfühligen, geschützten Raum braucht, um sich zu entfalten.
Die frühe Verbundenheit zwischen dir und deinem Kind ist das Fundament für ein ganzes Leben voller Vertrauen und innerer Sicherheit. Dieser unsichtbare Faden beginnt sich bereits in der Schwangerschaft zu knüpfen und wächst durch jeden bewussten Moment des Innehaltens und der Zuwendung. In meiner Begleitung helfe ich dir, diese Beziehung feinfühlig zu stärken. Wenn du tiefer in die Bindungsanalyse eintauchen oder bindungsorientierte Wege für euch entdecken möchtest, lade ich dich herzlich zu einem kostenfreien Erstgespräch ein, in dem wir gemeinsam eure Situation betrachten.
Möchtest du die Bindung zu deinem Kind von Anfang an stärken? Schreib mir einfach eine Nachricht oder vereinbare ein kostenfreies Erstgespräch. Gemeinsam besprechen wir eure Situation und finden Wege in eine enge, sichere Verbundenheit.
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hallo und herzlich Willkommen meine Lieben zu einer neuen Podcast Folge lang langang ist her aber ich bin zurück und habe gesehen wow der Podcast ist immer noch so beliebt dass ich ihn jetzt auch wieder mit neuen Inhalten bestücken möchte weil er hat mir einfach auch immer sehr viel Freude gemacht ja also ich freue mich dass du da bist ich bin an be Geister die geburtspsychologin und diesen Podcast hast befülle ich immer mit den ganzen Themen rund um Bindung schon in der Zeit der Schwangerschaft Geburt aber auch danach und heute habe ich euch so ein Thema mitgebracht das in ja vieler Munde ist nämlich Bindung vs Erziehung oder auch Erziehung oder stadterziehung genau schauen wir mal ich erzähle euch ein bisschen darüber ja es ist ein wirklich großes Thema für viele Eltern Wie erziehe ich mein Kind und was wir ja in unserer Generation jetzt erleben dürfen ist dass diese ganze erziehungsgeschichte sich ja total verändert hat häufig auch noch komplett anders ist als wie wir selber erzogen wurden heute spricht man ja auch von der bindungsorientierten Begleitung oder attachment parenting ist so ein großer Begriff der aus den USA hier rüber gewandert ist es gibt mittlerweile viele Bücher zu dem Thema Kongresse alles mögliche wo man sich reinlesen kann und feststellen kann wow bedürfnisorientierung bedürfnisorientierte Elternschaft was bedeutet es denn alles eigentlich und wo bleibt da die Erziehung ja und ihr habt vielleicht auch schon mitbekommen manches wird auch sehr kritisch betrachtet ne viele sagen auch das ist alles se total humbook und was diese ganzen bedürfnisorientierten Eltern da treiben die verziehen ihre Kinder und so weiter ja und das möchte ich heute mal einfach so ein bisschen darstellen auch aus unserer Erfahrung oder auch aus unserem Wissen als Psychologen man Sven und ich sind ja beides Psychologen und haben mittlerweile fünf Kinder die wir groß ziehen nein wir ziehen nicht an ihnen wir geben uns große Mühe sie bestmöglich zu begleiten und zwar ist unser Ansatz schon immer gewesen Bindung Familie in den Vordergrund zu stellen und das aber auf eine bedürfnisorientierte Weise die für alle gilt ne also es heißt die gilt für die Kinder die gilt aber auch für jeden von uns weil jeder braucht seinen Raum seinen Platz und muss mit seinen Bedürfnissen gesehen werden und wir haben über die Jahre auch festgestellt wie unterschiedlich das ist also erstmal wie unterschiedlich schwer das manchmal fällt nämlich auch mal den Fokus weg von den Kindern zu nehmen den Fokus auf uns als Paar zu bringen wir haben aber auch festgestellt wie unterschiedlich schwer uns beiden das fällt ne also sven ist z.B eher der Typ der viel besser auf andere Bedürfnisse eingehen kann und seine sehr stark zurückstellen kann während ich schon auch mal sagen kann so jetzt bin ich mal weg oder jetzt brauche ich eine Auszeit das fällt mir dann wiederum leichter als es wenn z.B fällt und das ist glaube ich auch so etwas was Familien irgendwie erstmal lernen dürfen zu schauen was bedeutet das denn ne und dieses Bild von dem attachment parenting oder bedürfnisorientierte Elternschaft was dann so durch die Medien ging ne da dürfen dann die Kinder alles und die entscheiden auch alles und man muss völlig über seine eigenen Grenzen gehen da gab’s ja die eine Autorin von einer großen Zeitung die dann gesagt hat dass sie das ausprobiert hat und wie schrecklich das war weil sie ja mit 40° Fieber dann auf den Spielplatz gehen musste weil das Kind wollte ja unbedingt und das Kind dann da geschaukelt hat ja weil natürlich der gegenaufschrei genauso groß war also so Menschen wie Nicola Schmidt von artgerecht und so weiter haben sich H dann auch direkt Z Wort gemeldet gesagt nee also das ist nicht das was wir da drunter verstehen ähm natürlich gibt es Rahmenbedingungen ne natürlich gibt es auch in jedem miteinander Grenzen und natürlich lernen die Kinder diese Grenzen kennen nur ist es nicht mehr dieser Umgang und Ton und diese Haltung die vielleicht wir noch erlebt haben aber mindestens mal unsere Eltern nämlich dieses solange deine Füße unter meinem Tisch stehen bestimme ich ne was du zu tun oder zu lassen hast sondern es ist viel mehr ein Miteinander und das Schöne bei einem Miteinander ist in der Regel die Grenzen ja irgendwie auch sich logisch erschließen ne weil wenn ich wenn auf meiner Bedürfnisse eingegangen wird damit ich mich gut fühle ist es ja irgendwie auch logisch dass na ja ein anderer auch Bedürfnisse hat und es dem auch gut gehen muss natürlich haben die Kinder jetzt nicht unbedingt immer die Eltern im Vordergrund und deren Bedürfnisse das ist auch klar aber Eltern die eben ihre Bedürfnisse ernst nehmen und Vorleben sind auch Vorbilder für die Kinder ne also wenn ich sagen kann ich kümmerere mich jetzt mal ein Moment um mich damit es mir gut geht ich gehe mit einer Freundin weg Kaffee trinken oder ich gönne mir irgendwo eine Massage und in der Zeit seid ihr super versorgt weil z.B y die Oma ist da und spielt oder ihr habt euch und Papa ist da für Fragen wenn irgendwas ist ne also wie auch immer man das dann gestaltet ähm ja geht ja nichts verloren sondern die Kinder erleben aha okay das ist gerade anscheinend m braucht die Mama das und wenn die wiederkmt dann ist sie sogar richtig gut gelaunt und dann geht’s ja richtig gut und dann kann die auch wieder mit uns spielen und dann macht es auch wieder Spaß dann macht auch ihr wieder Spaß und logisch wenn mir das Spielen wieder Spaß macht den auch noch viel mehr Spaß als wenn ich da sitze und denke eigentlich habe ich keine Lust jetzt ich würde vi lieber was anderes machen weil ähm ich im overload bin z.B Erziehung finde ich Hal schon immer so in dem Begriff diesen diese Haltung von das Kind ist irgendwie grundsätzlich zu Dingen nicht in der Lage oder kann die Dinge nicht verstehen das muss es erst da muss man es erst hinziehen sozusagen man muss es man muss so dran zupfen und ziehen und das da irgendwie so hinführen dass es sich in eine von mir gewünschte Richtung entwickelt und das ist ein Ansatz den ich nicht teile und den man auch nicht teilt weil wir davon überzeugt sind dass wir in unserer Gesellschaft starke und selbstbewusste Menschen brauchen dringend Menschen die sich auch trauen wieder Verantwortung zu übernehmen die auch wirklich zu dem was sie tun stehen die das was sie tun gerne tun eine gewisse fehlerfreude und Fehlertoleranz mitbringen und wie gesagt für ihre Handlungen und Taten einstehen und diese Menschen die bekommen wir in der Regel nicht dadurch dass wir Ihnen fehlerfreude abtrainieren dass wir Ihnen sagen dass wir besser wissen was Sie brauchen dass wir Ihnen sagen wie ihr Weg gehen soll was richtig ist was falsch ist sondern indem wir diese Menschen so begleiten dass sie ihr Potenzial entfalten können und zwar sehr individuell und ja das ist ein bisschen herausfordernd weil auch wir mit den fünf Kindern natürlich erleben dass jedes Kind da eine sehr eigene Art mitbringt und wir haben ja auch zwei aufgenommene Kinder die bei uns groß werden seitdem sie Babys sind das heißt sie bringen noch ihre ganze Geschichte mit die brauchen noch mal was mehr oder anders als unsere leiblichen Kinder und das ist total spannend also es ist auch immer wieder für uns spannend zu gucken okay wie gehen wir jetzt damit um ne wie begleiten wir das und wie können wir das was bedeutet Begleitung ne und wann braucht auch mehr Begrenzung ne also auch wir haben das auch schon erlebt dass unseren z.B aufgenommenen Kindern die mit spinungskepsis und all dem Beladen sind dass es denen sehr gut tut ein einen stabilen Rahmen zu haben in dem sie sich bewegen können ind dem sie sich bewegen und ausprobieren können und dann wird natürlich dieser Rahmen und diese Grenze auch immer mal wieder neu verhandelt weil die werden ja größer und älter das ist ja auch klar ne und dann hat man Phasen in denen das sich auch erstmal anstrengend anfühlt bis es sich dann wieder auflöst und wieder neu gesettelt hat und das hat man natürlich grundsätzlich mit Kindern diese Thematik das heißt auch wenn ihr so größere erziehungsexperten anschaut ob der ganzpolster ist die N imlau oder wen es eben da noch alles gibt auf den Markt ich bin ja nicht so gut mit Namen findet ihr aber alles dann seht ihr ja auch da dass es auch da immer darum geht dass Kinder schon eine gewisse einen gewissen Rahmen brauchen und das Grenzen natürlich auch eine Sicherheit geben ne das ist ja einfach so weil dann habe ich etwas woran ich mich orientieren und festhalten kann wenn ich das nicht habe also wenn ich wirklich Eltern habe die das nicht geben können die diese Struktur nicht halten können die das nicht aushalten können ein Nein auszusprechen das kenne ich einfach das geht vielen Eltern so die das in ganz extremer Weise selber erlebt haben und sagen dass kann ich meinen Kindern nicht antun niemals dann ist es was die Kinder sehr wohl spüren und wo die immer wieder auf die Suche gehen und gucken ja wie kann ich denn aber wo kann ich mich denn dann reiben an der Mama oder den Papa weil auch diese Reibung immer wieder zu gucken na wo sind wirklich was ist die persönliche Grenze das ist auch immer wieder dieses Thema sich ja selber auch zu spüren sich selber im Kontext mit anderen zu spüren in diesem Familiensystem und wenn ich nicht spüren kann dann ist das nicht gut und wenn die Mama sich nicht spüren kann auch nicht ne das fehlt dann irgendwie an der Stelle von daher ist das gar nicht verkehrt und dass es da auch Reibungen gibt es auch nicht verkehrt eine wirklich tolle Erzieherin aus unserem Waldkindergarten die hat das damals so gesagt ja Reibung erzeugt Wärme ne also man lernt sich dadurch ja auch kennen und man wächst gemeinsam da dran und man kann gemeinsam Grenzen neu verhandeln das geht also man kann natürlich die Kinder sehr ernst nehmen in ihren Bedürfnissen und in dem was sie zeigen alles was sie zeigen hat ja einen Grund das machen wir nicht um uns zu ärgern Kinder sind grundsätzlicher er mal in diesem Abhängigkeitsverhältnis von uns das muss man sich immer klar machen und evolutionsbiologisch sind sie so angelegt dass sie erstmal alles dafür tun dass sie uns gefallen und wenn wir ein Kind haben was ein auffertiges Verhalten zeigt dann zeigt häufig etwas was im System gerade ja gesehen werden muss also die sogenannten Symptomträger die ein das systemmptom sozusagen in ihrem Verhalten präsentieren in ihrem schwierig sein in schwierig in ihrem schwierig sein in ihrem anders sein in ihrem auffällig sein und wenn man das verstanden hat was da los ist dann ist das ein wahnsinniges Potenzial was dahinter steckt und das ist auch der Grund warum wir uns häufig von unseren Kindern so angetriggert fühlen na weil die manchmal Punkte bei uns treffen was heißt manchmal die Treffen eigentlich ziemlich genau und unsere Punkte an die wir dann noch mal dran gehen dürfen und das fängt schon bei den Babys an so ein bitterlich weinendes Baby berührt im Grunde immer unser Inneres Baby was vielleicht nicht getröstet wurde was vielleicht jedes Kind kann schlafen lernen gemacht wurde ne diese horrormethode zum damit ich einfach leise sind und ja einfach irgendwie sich ausknipsen können die Babys wenn ich selber so ein Schlaftraining erlebt habe und gelernt habe dass dieses un unerbitterliche weinen und diese totale Verzweiflung nicht gesehen und nicht gehört wird dann kann eben ein bitterlich weinendes eigenes also das erste Kind z.B was dann weint aufgrund vielleicht auch einer geburtstraumatischen Erfahrung triägert das komplett in mir an dann das ist nicht men auf jeden Fall nicht aber im Grunde ist es eine wahnsinnige Chance zu sehen okay wow was passiert da eigentlich in mir wenn dieses Kind da so weint ne das ist was macht das eigentlich mit mir und mit meiner Geschichte und wo gucke ich vielleicht auch noch mal hin für mich ja das heißt also Erziehung wird heute neu gedacht wird heute neu gelebt es gibt neue Haltung dazu wie Kinder ja behandelt werden sollten wie Kinder integriert werden sollten es ist heute schön zu sehen viele tragen ihre Babys ist viel selbstverständlicher geworden dass auch die Väter tragen auch das Stillen ist in der Regel selbstverständlicher geworden wenn auch das häufig nur bis zu einem gewissen Alter geht und dann macht man das halt nicht mehr in der Öffentlichkeit sozusagen ja und diese neue Art von Eltern die stoßen natürlich auch immer wieder auf ja so ungläubige Blicke der älteren Generation oder so ein Kopfschütteln und was machen die denn da müsst ihr euch einfach auch immer wieder klar machen dass das deren Erfahrungen geschuldet ist ne weil wenn du als Tochter das jetzt alles komplett anders mit deinem Kind machst z. mit Familienbett stillen und tragen ja dann kann das sein dass das bei deiner Mutter eben dazu führt dass sie denkt wie heißt das jetzt ich habe alles falsch gemacht ne weil sie vielleicht nicht gestillt hat weil sie kein Familienbett gemacht hat und getragen hat man damals sowieso schon gar nicht ne also dann kann das so wirken wie ein stiller Vorwurf und da gilt’s einfach in der guten Kommunikation zu sein mit über die Generationen hinweg na auch mit den Omas kan auch sagen musst aber liegen lassen das schärft die Lunge das ist total gut noch so alte Glaubenssätze oder Mythen im Grunde ne die ja gar nicht einfach nicht stimmen dass man die irgendwie so neugierig macht das ist eigentlich immer schön dass man sagt na ja aber heute wissen wir einfach coleeping total gesund schützt vor plötzlichen Kindstod ne oder stillen ganz wichtig damit die keine Allergien bekommen und so weiter und so fort bindungstechnisch klar wenn das nicht aus irgendwelchen Grunden nicht möglich ist dann ist es so ich meine nur ne wenn man da so konfrontiert wird mit diesem was machst du denn da genau und dass ähm man so diese Schuldgefühle wegnimmt dass man sagt du hör mal ich weiß dass du das anders mit mir gemacht hast weil das damals anders war und das ist auch völlig okay so aber heute wissen wir das halt und warum soll ich es dann nicht machen das ist heute die neueste Erkenntnis ja und das kann dazu führen dass auch viele Eltern oder auch Großeltern noch mal sowas Neues erleben wo sie merken vielleicht auch dass sie das selber gerne gehabt hätten na also auch da triffst du manchmal halt auch in Wunden von den anderen älteren Generationen weil sie das halt nie hatten weil diese Nähe die du dann davor lebst die du mit deinem Kind erlebst für die unfassbar ist und trotzdem die so spüren diese vielleicht aber auch diesen Schmerz zu spüren darüber dass sie das nicht hatten und das kann sich dann ausdrücken in Form von so einer Gegenwehr so ne damit man sich halt schützt weil man kennt das selber nicht man hatte das nicht man merkt diesen Schmerz und dann muss man vielleicht aber so ein Schutzwall aufbauen dass man das nicht so sehr an sich heranlasst und dann ist das so nee das ist nicht richtig das kann ich das ist nicht gut was du da machst ja aber manchmal hast du eben dann auch Schwiegereltern Eltern die das total cool finden und sagen Gott W wir hätten wir das doch früher gewusst wie schön und ne als das auch sehr unterstützenswert finden da musst du so ein bisschen in deiner Familie mal reinhorchen ja und manchmal ist man damit auch einfach Vorbild für andere wenn man diese neuedachte Haltung ist ja eigentlich gar nicht so neu es ist ja irgendwie wie immer so altes Wissen neu wieder entdeckt ne wenn man das einfach vorlebt dann macht es auch z.B Geschwistern m oder dem Umfeld irgendwie leichter da mal hinzuspüren und zu merken ah das ist vielleicht gar nicht verkehrt was die da treibt und das es fühlt sich viel besser an das fühlt sich eigentlich so an wie es meine Intuition mir sagen würde ne z.B das Baby in der ersten Zeit immer bei sich zu haben das dieser Körperkontakt das ist einfach bei einem sein muss dass sich das so richtig anfühlt ja das heißt ähm Bindung ja geht immer vor Erziehung das ist einfach so wenn wir in der Bindung bleiben und in dem Kontakt dann ist das mit das allerwichtigste was wir auf dem Lebensweg unserer Kinder tun können weil diese m frühere Erziehung von Kontaktabbruch nämlich dieses so und jetzt gehst du auf dein Zimmer und ich rede nie wieder mit dir bis du dich entschuldigt hast m da sind halt häufig die Eltern aus der Bindung rausgegangen und das ist das erschreckende für die Kinder nicht dass auf das Zimmer gehen dass man da jetzt irgendwie für ein Moment isoliert ist sondern dieser Kontaktabbruch der stattgefunden hat dieses Gefühl von nicht geliebt zu sein aufgrund von einem Verhalten das ist echt scherig das heißt [Musik] wenn man das schafft immer in dieser Haltung zu bleiben ich liebe dich egal was du tust ne wir formulieren das hier auch manchmal gerade unserem großen der den wir ja mit eins aufgenommen haben der das manchmal sehr testet dass man sagt okay das Verhalten das ist gerade nicht in Ordnung aber im Grunde kannst du machen was du willst weil wir lieben Dich immer das wird immer so bleiben na und manchmal hilft es auch zu sagen so und weißt du vielleicht tut es dir jetzt mal gut für dich zu sein Moment auf dein Zimmer zu gehen und dann kommst du wieder wenn du wieder in den Kontakt kommen möchtest weil manchmal auch zu viel Kontakt und zu viel Nähe ist gerade für Menschen die bindungstrauma erlebt haben manchmal auch schwierig und das muss man auch akzeptieren dass das dann nicht immer erwünscht ist nicht immer geht und das dann so eine kurze Auszeit auch gut tun kann um sich mal wieder selber zu spüren und zu sammeln ja also ja das sind so ein bisschen unsere Erfahrungen das ist auch so ein bisschen das was ich gesamtgesellschaftlich beobachte was viele beobachten worüber sich auch viele Experten und Expertinnen freuen dass es diesen Trend wieder gibt ne sehr in Verbindung zu sein mit sich seinen Kindern und der Familie und gleichzeitig ist es wahnsinnig herausfordernd weil ich auch so erlebe das von außen einfach immer mehr so dieses kommt von nee das brauchst du nicht ne du kannst ruhig dein schon mit drei Monate in die Krippe geben und arbeiten gehen nee ach Kinder verwöhnen das geht ja gar nicht ne dann werden das mal ganz furchtbare Erwachsene und was tust du da deinem Kind an und so weiter und so fort und das sind wiederum sehr ja das muss man sehr kritisch betrachten was da passiert auch diese frühe Trennung von Mutter und Kind die vielleicht sogar ungewollt ist sondern einfach weil nur zwei Gehälter reichen fürs Leben da haben wir als Gesellschaft irgendwie finde ich total versagt dass das heute so ist weil das war früher nicht so da hat ein Gehalt gereicht und einer konnte zu Hause bleiben ja es war eine der Regel die Mutter ich weiß das ist natürlich diese Gender und frauengleichberechtigungsthematik die dann da mit reinspielt aber ja das ist heute nur noch zwei Gehälter also dass es heute zwei Gehälter braucht um überhaupt irgendwie zu leben das macht den Familien so schwer und dann statt zu sagen wir helfen durch Finanzierung dann zu sagen wir helfen durch Fremdbetreuung ab dem dritten Monat oder so das fine ich richtig krass weil da kommen wir ja wieder in diese Schiene wie wir das Z n die Zeit hatten oder auch im Ostblock dass wir diese Trennung von Mutter und Kind fördern ja was dann einfach dazu führt dass wir Menschen haben die einfach mit einer bindungsskepsis unterwegs sind die nicht in ihrer Stärke sind und es war ja in der Nazizeit sehr erwünscht dass die Menschen nicht in ihrer Stärke sind dass es alles brave Soldaten sind und die Mutter die dafür sorgt dass das so ist ja also Grunde ist es wie immer so wie ich euch auch schon hier so häufig gesagt habe du kannst es überhaupt nicht jedem Recht machen ne der eine sagt oh du bist aber voll die Übermutter und kannst nicht loslassen und verbünst dein Kind und na ach erst mit dre Jahre in den Kindergarten wenn es früher in den Kindergarten gibt und hast eben die sagen ach du Gott wieso hat den Kinder gekriegt sieht die doch eh nicht total die Rabenmutter ist ja nur auf Karriere aus und mittlerweile ist es ja so dass es bei den Vätern genauso ist ne ist ja nicht nur die Frau die unter diesem wahnsinnigen Druck steht die Mutter sondern auch der Mann na der Bitte zu 50% den Haushalt übernehmen sollen eine gute Bindung zu seinem Kind haben soll da sein soll für die Frau und aber natürlich auch Geld verdienen soll und die dann auch in diesen overload geraten und gar nicht mehr wissen wie sie das alles unterbringen sollen und da darf sich wirklich was wandeln und zwar dahin dass wirklich die Familie im Mittelpunkt steht die Bedürfnisse der Familie die Bedürfnisse der Kinder und sich daraus dann der Rest erwächst da haben wir einfach das Problem dass wir in einer sehr wirtschaftlich denkenden Gesellschaft leben wir funktionieren über Wirtschaft über Konsum und ja die muss halt am Laufen bleiben und dafür brauchen wir Arbeitskräfte und heutzutage ja mehr denn je dann wird alles dafür getan dass auf dem Markt gearbeitet wird damit Geld ausgegeben werden kann das ist der Hauptaugenmerk und das ist eigentlich eine ähm ja da müsste es eine Fokusverschiebung geben das würde ich mir sehr wünschen ja vor allem aber auch dass jede Familie eben ihren Weg findet ne wenn du es eh niemandem Recht machen kannst dann machst du einfach so wie du es willst wie es für dich gut ist das muss man sch mal ein bisschen ausprobieren da darf man auch Fehler machen das ist überhaupt nicht schlimm ich habe auch Mütter die das dann total bereut haben die ihr Kind mit eins in die Krippe gegeben haben und dann zwei Jahre später sagen boah das war so schlimm und ich weiß gar nicht warum ich das gemacht habe weißt du das ist einfach das Leben und das ist die Gesellschaft in der wir sind und dann passieren diese Dinge und wichtig ist doch einfach dass du es reflektierst dass du fühlst okay dass es auch fühlen zulassen kannst zu fühlen das war eigentlich eine Fehlentscheidung weil daraus kannst du einfach nur lernen und dann kannst du es auch so deinem Kind mitgeben kannst auch heilsam für das Kind zu hören okay das hätte ich anders gemacht ne beim nächsten Mal und das tut mir leid dass es jetzt so gelaufen ist aber dafür muss man sich keine Schuld Gefühle machen oder sich total grämen sondern ja immer wieder dann neu gucken was ist denn unser Weg okay das war’s nicht aber was wäre denn unser Weg ja ich hoffe e habe ich da ein bisschen Mut gemacht und ähm konnte euch das auch so ein bisschen schildern wie wir das machen und wie sit das manchmal auch so anfühlt ja und wir bleiben hier in Kontakt und ihr werdet bestimmt demnächst wieder eine neue Folge von mir hören ja also gerne teilen und natürlich freue ich mich über Kommentare Rückmeldungen und sage Tschüss und bis bald ihr lieben —