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Bindung von Anfang an-Podcast · Episode 14

Episode 014 – „Nestgezwitscher“ über HypnoBirthing

Während wir den Podcast schon gestartet hatten, kam uns die Idee auch von Swens Wissen profitieren zu können. Und vor allem auch mal die Sicht des Mannes zu verschiedenen Themen zu hören (jedenfalls eines Mannes 😉 ). Dieses Format nennen wir „Nestgezwitscher“. Es wird immer mal wieder solche Folgen geben, in denen wir uns über ein bestimmtes Thema unterhalten. Heute geht es um „HypnoBirthing“. Wir berichten von unseren Erfahrungen, den Möglichkeiten und Grenzen, die diese Methode der Geburtsvorbereitung als Paar mit sich bringt. Wir freuen uns über euer Feedback, wie euch das Format gefällt und ob ihr mehr davon möchtet! Aus meinem Blog: nestkinder YouTube-Video "Ängste vor der Geburt? - Die 3 besten Tipps": Ein Interview von Jennifer Wolf, wo sie mich zu meinen Geburten befragt: Die offizielle Seite:

Dauer: 12:53 Minuten
Zu Gast: Sven
01.12.2018

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Das nimmst du mit

- HypnoBirthing führt nicht in eine fremdbestimmte Showhypnose, sondern vermittelt selbst gesteuerte Tiefenentspannung, Atemtechniken und mentale Vorbereitung. - Die gemeinsame Vorbereitung stärkt das Vertrauen als Paar und gibt der begleitenden Person konkrete Möglichkeiten, während der Geburt wirksam zu unterstützen. - Eine HypnoBirthing-Geburt muß weder schmerzfrei noch still sein: Tönen, Planänderungen und individuelle Bedürfnisse dürfen jederzeit Raum bekommen. - Geburtswünsche können Orientierung geben, sollten jedoch beweglich bleiben, damit die Gebärende auf ihren Körper und die jeweilige Situation reagieren kann.

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Als Sven mir in meiner ersten Schwangerschaft von HypnoBirthing erzählte, war meine Reaktion zunächst eindeutig: Eine Geburt unter Hypnose, bei der ich womöglich nichts mitbekomme? Das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Doch meine Skepsis hielt nicht lange an. Gemeinsam begannen wir zu lesen, besuchten einen Kurs und entdeckten, daß HypnoBirthing etwas ganz anderes bedeutet: eine selbst herbeigeführte, kontrollierte Tiefenentspannung und eine liebevolle Hinwendung zum Baby.

Für uns als Paar wurden die gemeinsamen Übungen zu wertvollen Inseln im Alltag. Wir nahmen uns bewußt Zeit für unser Kind, stärkten unser Vertrauen und stimmten uns innerlich auf die Geburt ein. Sven erlebte dabei, daß Begleitpersonen nicht hilflos danebenstehen müssen. Atemtechniken, Entspannung, die Geburtswunschliste und der vorbereitete Austausch mit Fachpersonen gaben ihm Orientierung und das Gefühl, mich wirklich unterstützen zu können.

Unsere erste Geburt fand im Geburtshaus statt und wurde tatsächlich eine Wassergeburt. Sie war wunderschön, aber nicht schmerzfrei. Ich mußte mich durch viele intensive Wellen arbeiten, teilweise ohne Pausen. HypnoBirthing nahm mir diese Empfindungen nicht ab, doch es half mir, bei mir und meinem Baby zu bleiben.

Genau darin liegt für mich die Stärke, aber auch die Grenze dieser Methode. HypnoBirthing ist kein starrer Fahrplan und keine Garantie für eine bestimmte Geburt. Du darfst tönen, Deine Atmung verändern, eine andere Position wählen oder Deine Pläne loslassen. Geburt ist zutiefst individuell.

Ich wünsche Dir deshalb eine Vorbereitung, die Dir Werkzeuge schenkt, ohne Dich einzuengen. Vertrauen entsteht nicht dadurch, daß alles nach Plan verläuft, sondern dadurch, daß Du Dich auch in Veränderungen sicher, verbunden und handlungsfähig erleben kannst.

Wenn du deine Erfahrungen gemeinsam sortieren möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht.

Dein nächster guter Schritt

Nimm dir die Unterstützung, die gerade zu dir und deiner Situation passt.