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Bindung von Anfang an-Podcast · Episode 8

Episode 008 – Geschwisterbeziehung

Wie du dein älteres Kind schon in der Schwangerschaft mit dem Baby bekannt machen kannst! Geschwisterbeziehungen beeinflussen unser Leben weitreichend. Jeder, der Geschwister hat, weiß, wie vielschichtig diese Beziehungen sein können. Auch diese Beziehung darf schon in der Schwangerschaft heranreifen. Wie du diese Zeit nutzen kannst, damit auch dein älteres Kind (oder Kinder) gut den Wandlungsprozess mit einbezogen werden, erzähle ich dir in dieser Folge. Hier ein Buch was sich speziell mit dem Thema Tandemstillen (bedeutet zwei Kinder gleichzeitig stillen) beschäftigt. Das ist für alle Mütter interessant, die noch ein Stillkind haben, wenn das Geschwisterchen zur Welt kommt. „Gestillte Sehnsucht - starke Kinder!: von der Haptonomie, Geschwistern, Nähe und dem Mut natürlich zu stillen, das Erfahrungsbuch und Nachschlagewerk“ von ChrisTine Müller-Mettnau Außerdem gibt es ganz neu das Geschwisterbuch von artgerecht: „Geschwister als Team: Ideen für eine starke Familie. Ein artgerecht-Buch“ von Nicola Schmidt Möchtest du mehr von mir sehen? - Schaue dich gerne auf meinen nestkinder-YouTube Kanal um Hinterlasst mir gerne ein Kommentar auf iTunes. Was sind eure drängendsten Fragen, wenn es um das Thema Geschwister-Beziehungen geht? Ich freu mich darauf von euch zu hören!

Dauer: 16:55 Minuten
21.11.2018

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Das nimmst du mit

- Die Geschwisterbeziehung kann bereits während der Schwangerschaft durch Gespräche, Rituale und gemeinsame Erlebnisse gestärkt werden. - Kinder brauchen ehrliche, kindgerechte Informationen und die Freiheit, ihre eigenen Fragen und Gefühle auszudrücken. - Eine Teilnahme an der Geburt darf niemals erzwungen werden und braucht eine vertraute Begleitperson sowie jederzeit eine Rückzugsmöglichkeit. - Ein bewusster, gemeinsamer Übergang kann Ängste und Rivalität mindern, weil jedes Kind spürt, dass sein Platz in der Familie sicher bleibt.

Artikel zur Podcastfolge

Wenn ein weiteres Baby unterwegs ist, tauchen neben der Vorfreude oft leise Sorgen auf: Wird sich mein größeres Kind zurückgesetzt fühlen? Kann ich meine Liebe gerecht verteilen? Und wie schaffen wir diesen Übergang, ohne dass jemand das Gefühl bekommt, seinen Platz zu verlieren?

Ich glaube, dass Geschwisterbeziehung nicht erst nach der Geburt beginnt. Schon während der Schwangerschaft können wir unsere Kinder behutsam mitnehmen. Wir können ihnen erzählen, wie groß das Baby gerade ist, gemeinsam den Bauch begrüßen oder dem kleinen Menschen am Abend einen Gutenachtkuss schenken. Auch Vorsorgetermine, Herztöne und Gespräche über die eigene Geburt können helfen, das neue Familienmitglied für Kinder langsam spürbar werden zu lassen.

Dabei geht es nicht darum, etwas zu erzwingen. Jedes Kind darf auf seine eigene Weise neugierig, zurückhaltend oder auch widersprüchlich sein. Besonders bei der Frage, ob Geschwister bei der Geburt anwesend sein möchten, zählen die Bedürfnisse aller Beteiligten. Ein Kind sollte jederzeit frei entscheiden und den Raum gemeinsam mit einer vertrauten Begleitperson verlassen können. Ebenso darf ich als gebärende Mutter spüren und aussprechen, wann ich Nähe oder Ruhe brauche.

Unsere eigenen Kinder waren letztlich nicht bei der ungeplanten Geburt zu Hause dabei. Sie schliefen, während ihre kleine Schwester geboren wurde, und lernten sie später in einem ruhigen Moment kennen. Das war für uns vollkommen stimmig.

Für mich liegt darin eine wichtige Botschaft: Verbindung entsteht nicht durch einen perfekten Ablauf, sondern durch ehrliche Beteiligung, Sicherheit und das Vertrauen, dass jedes Familienmitglied seinen Platz behalten darf. Wenn das Baby bereits während der Schwangerschaft im gemeinsamen Familienleben präsent sein kann, wird aus einem plötzlichen Umbruch ein sanftes Hineinwachsen.

Wenn du deine Erfahrungen gemeinsam sortieren möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht.

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