Geburtshelden-Podcast · Episode 20
Episode 020 – Wieder schwanger nach Geburtstrauma
Die Nachricht einer erneuten Schwangerschaft bringt oft ein großes Gefühlschaos mit sich. Neben der tiefen Vorfreude auf das neue Leben spürst du vielleicht eine überwältigende Angst, wenn du an die bevorstehende Geburt denkst.
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Artikel zur Podcastfolge
Die Nachricht einer erneuten Schwangerschaft bringt oft ein großes Gefühlschaos mit sich. Neben der tiefen Vorfreude auf das neue Leben spürst du vielleicht eine überwältigende Angst, wenn du an die bevorstehende Geburt denkst. Nach einer belastenden oder gar traumatischen Geburtserfahrung ist diese Gleichzeitigkeit von Freude und Panik völlig verständlich und normal. Dein Körper hat die alte Erfahrung gespeichert und will dich nun vor einer erneuten Verletzung schützen. Doch du bist dieser Angst nicht hilflos ausgeliefert, und eine selbstbestimmte Folgebeschäftigung ist absolut möglich.
Um wieder in deine Kraft und ins Vertrauen zu finden, ist die gezielte Vorbereitung und die Integration des Erlebten der Schlüssel. Ein ganz wesentlicher Faktor dabei ist die weise Wahl deines Geburtsortes. Dieser Ort muss dir die Sicherheit und Geborgenheit schenken, die dein Nervensystem braucht, um wirklich loslassen zu können. Gehe frühzeitig in die offene Kommunikation mit den Hebammen und dem Team vor Ort. Zeige dich mit deinen Bedürfnissen, besprich deine Triggerpunkte und formuliere klare Vereinbarungen für die Geburt, damit du im Hier und Jetzt verankert bleibst und nicht ins Dort und Damals gezogen wirst.
Ein Trauma ist eine seelische Verletzung, die heilen darf. Indem wir den Körper einbeziehen, angestaute Traumaenergie entladen und das Nervensystem regulieren, bereiten wir den Weg für eine stärkende Geburtserfahrung. Genau dafür habe ich meinen traumasensiblen Kompaktkurs entwickelt, in dem wir diese Schritte gemeinsam in einem geschützten Raum gehen.
Wenn du spürst, dass du bereit bist, deinen Lebensrucksack zu sortieren, dich emotional zu stärken und eine liebevolle Verbindung zu deinem Baby aufzubauen, lade ich dich herzlich ein, Teil unserer kleinen Gruppe zu werden. Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Schreib mir gerne eine Nachricht, wenn du bereit bist, diesen Weg der heilsamen Integration zu gehen.
Dein nächster guter Schritt
Nimm dir die Unterstützung, die gerade zu dir und deiner Situation passt.
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Vielleicht kennst du das Gefühl: Da ist diese leise Freude über dein Baby, und gleichzeitig diese Angst, die deinen Alltag beherrscht. Viele Frauen, die ich begleite, schieben den Gedanken an die nächste Geburt bis zum letzten Moment vor sich her, weil die Erinnerung an das Erlebte einfach zu groß ist. Ich verstehe das. Und trotzdem sehe ich seit über zehn Jahren immer wieder, wie viel Potenzial in dieser Zeit steckt.
Trauma ist keine psychische Erkrankung, sondern eine seelische Verletzung, die versorgt werden darf. Sie geht nicht einfach mit der Zeit weg. Ich habe Frauen begleitet, deren Geburt zwanzig Jahre zurückliegt und die noch täglich Flashbacks erleben. Das muss nicht so bleiben.
In dieser Folge spreche ich darüber, wie du dich nach einem Geburtstrauma ganz konkret vorbereiten kannst. Warum dein Geburtsort so entscheidend ist und wie du ihn weise wählst. Warum offene Kommunikation dir zeigt, ob du an einem Ort wirklich gewollt bist. Und warum wir den Körper unbedingt mitnehmen müssen, denn Geburt findet im Körper statt und wird dort gespeichert.
Auch wenn ein Kaiserschnitt schon terminiert ist oder körperliche Bedingungen Fakt sind: Es macht einen riesigen Unterschied, wie vorbereitet du in deine Geburt gehst. Eine wunderbare, stärkende Geburt ist möglich.
Wenn du diesen Weg nicht allein gehen möchtest, begleite ich dich gerne. Mein Intensivkurs startet am 22. Juni, mit einer Einzelsitzung, einer kleinen Gruppe und Körperarbeit. Alle Infos und die Anmeldung findest du direkt hier:
https://geburtshelden.de/angebot/wieder-schwanger-nach-geburtstrauma/
Schreib mir gerne, wenn du Fragen hast, ich bin für dich da!
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Hallo und herzlich willkommen zum Geburtsheldenpodcast. Ich bin Annabelle und begleite Frauen, Paare und Familien dabei belastende Geburtserfahrungen [musik] zu verstehen, zu integrieren und wieder Vertrauen in sich, ihren Körper und ihren Weg zu finden. Ich möchte dir Wissen, Orientierung [musik] und einen sicheren Raum geben, damit aus Ohnmacht wieder Selbstvertrauen entstehen kann. Schön, dass du hier bist.
Die heutige Folge widmet sich dem Thema wieder schwanger nach Geburtstrauma. Eins der häufigsten Themen, die mir in meiner Praxis begleiten und dass ich heute hier aufgreifen möchte, um für dich ein bisschen greifbarer zu machen. Wie verhalte ich mich in einer Folgeschwangerschaft? Wie kann ich mich vorbereiten?
Gibt es überhaupt Möglichkeiten, sich speziell nach Geburtstrauma vorzubereiten? Kann eine Geburt wirklich anders sein als das, was ich erlebt habe? Und was muss ich dafür tun, damit ich endlich meine Traumgeburt erleben kann? Es ist also genau mein Schwerpunktthema Traumgeburt nach Traumageburt.
Das mache ich jetzt schon seit über 10 Jahren und ich kann dir sagen, wow, ja, da ist so viel mehr möglich, als du dir vielleicht jetzt gerade vorstellen kannst. Und diese Folge soll eine Mutmacherfolge werden. Also, ich freue mich, dass du dabei bist. Wieder schwanger nach Geburtstrauma oder nach anderen Vorbelastungen, das ist immer sehr individuell.
Manchmal ist nicht die Geburt das Traumatische, sondern vielleicht war die Schwangerschaft viel belastender, weil unklar war, ist das Baby gesund, ist das Kind gesund, wird für Mutter und Kind alles gut gehen? Vielleicht waren medizinische Komplikationen da, z.B. auch häufiges Erbrechen, Übelkeit, Erschöpftheit. Das können alles Bedingungen sein, die Schwangerschaft viel mehr in den Fokus der Belastung ziehen, als die Geburt vielleicht dann am Ende tatsächlich war.
Können aber auch Vorbelastungen sein oder Geschichten rund um Verlust wie Fehlgeburt oder eben auch Kindsverlust, heißt Todgeburt oder Sternmamas jeglicher Art. Es können aber auch Geschichten sein, die jede Frau sehr individuell erlebt, ob es schon körperliche Gewalt in der Vorerfahrung gibt oder andere traumatische Geschichten, wo du spürst, wow, das belastet mich jetzt in meiner Schwangerschaft. Gerade da, wo der Körper einfach so eine große Rolle spielt, wie jetzt in der Schwangerschaft und für die Geburt, ist alles, was dein Körper erlebt hat und gespeichert hat, einfach gut noch mal anzuschauen. Und ich sage immer so ein bisschen wie im Lebensrucksack noch mal zu sortieren.
Die leichten und schönen Dinge, klar, die dürfen bleiben und die wiegen ja nichts, aber die ganzen Steine, Betonklötze oder an was auch immer du dich gewöhnt hast in deinem Lebensrucksack mit dir herumzutragen, macht Sinn, die noch mal zu sortieren, manches vielleicht auch loszulassen oder wenigstens so gut zu verstauen, dass es dir in der Geburt nicht vor die Füße fällt, denn während der Geburt wird dein Inneres nach außen gekehrt. Das ist so ein magischer Satz, den ich von meiner Mentorin der lieben Christina Rumpel von Flowbirthing gelernt habe, den ich so gerne immer weitergebe. Dein innerstes wird nach außen gekehrt und das ist auch so, man erkennt sich in Geburt, jedenfalls danach. Und gerade wenn die Geburt nicht so verlaufen ist, wie erhofft oder gar tr traumatisch verlaufen ist, dann macht es total viel Sinn, wenn man wieder schwanger ist, sehr speziell sich vorzubereiten und deswegen auch der Titel wieder schwanger.
Was kannst du jetzt tun, wenn gleichzeitig vielleicht Freude und Vorfreude da sind, aber vor allem Angst und Panik deinen Alltag beherrschen? Das geht ganz vielen Frauen so, dass sie dann sagen, ich möchte gar nicht an die Geburt denken, weil ich dann einfach nur Angst bekomme. Das bedeutet, ich habe viele Frauen in meiner Begleitung, die das aufschieben bis zum letzten Schluss im Grunde. Also, die sich nicht damit beschäftigen, bis es eigentlich nicht mehr geht, weil die Angst, sich damit zu beschäftigen, einfach so wahnsinnig groß ist.
Und ich sehe aber auch, wie wahnsinnig groß das Potenzial ist. Ich habe Frauen, die waren schon über die 30. Schwangerschaftswoche und sind in die Begleitung gekommen und wir haben noch mal wirklich intensiv zusammengearbeitet und diese Frauen haben wundervolle Geburten erlebt und das bei tatsächlich ähm mehrfach von Geburtstraumaerlebnissen. So, es ist manchmal so, dass nicht nur eine Geburt traumatisch war, sondern Frauen kommen, die schon zweimal traumatisch oder nicht so geboren haben, wie sie es sich gewünscht hätten oder auch nicht so begleitet wurden, wie sie es gebraucht hätten.
Und da daran sehe ich immer, wie groß dieses Potenzial ist, wenn man sich damit beschäftigt. Man muss nicht jahrelange Therapie machen, um dann gebären zu können oder Medizin studieren, um dann gebären zu können, sondern das ist wirklich eine Bereitschaft, die man mitbringt, diesen inneren Prozess zu vollziehen und ja, sich da wirklich noch mal ganz neu drauf einzustellen und auch wenn körperliche Bedingungen da sind, das habe ich auch, weil du sagst jetzt vielleicht ja Annabelle, das würde ich ja gerne, wäre ja schön, wenn das nur mentale Arbeit wäre, aber bei mir liegt die und die chronische Erkrankung vor oder ich habe die und die Bedingungen, die sowieso in einen Kaiserschnitt führen, das kenne ich alles. Und es macht trotzdem einen wahnsinnigen Unterschied, wie du in eine Geburt gehst und wie gut du vorbereitet in eine Geburt gehst. Ich habe Frauen mit chronischen Erkrankungen.
Ich habe Frauen, wo der Kaiserschind schon terminiert ist, weil körperliche Bedingungen und Risiko Faktoren da sind, die man nicht wegdenken kann oder wegreden kann, sondern die einfach Fakt sind. Und das sind dann Frauen, die brauchen auch die medizinische Hilfe. Und trotzdem muss das nicht schlimm, schrecklich oder traumatisch werden. Das können wunderbare Geburten werden.
Ich habe Frauen, die noch mal per Kaiserschnitt gebären und sagen: „Wow, das war traumhaft. Das war eine traumhafte Kaiserschnittgeburt, weil ich die jetzt ganz anders erleben durfte, weil der Arzt, der hat mich mitgenommen, der hat mit mir kommuniziert. Ich habe mir ein Team ausgesucht vorher, das Lust darauf hatte mit mir, diese Traumgeburt nach Traumgeburt zu machen, die sich auf mich eingelassen haben, die meine Geschichte wirklich kannten, die mich gesehen haben als Mensch. Das macht so einen großen Unterschied.
Und darum ist der erste Faktor, den ich dir so sehr ans Herz legen möchte, bitte wähle deinen Geburtsort weise. Und da möchte ich überhaupt keine Vorgabe machen. Ich bin niemand, der sagt, alle müssen Hausgeburt machen, nur dann sind sie glücklich. Das würde gar nicht funktionieren, weil wenn du sagst, ah, ich bin aber der Typ, wä schon gut, da wäre ein Arzt in der Nähe, wenn was passiert, dann würdest du zu Hause nie loslassen können.
Es würde also nur Stress bedeuten, zu wissen, oh mein Gott, der nächste Arzt ist äh 25 Minuten Fahrt oder wie auch immer. Das heißt, der Geburtsort is ein wahnsinnig wichtiger Faktor. Der muss dir Sicherheit, Geborgenheit geben, ähm das, was du brauchst, um loslassen zu können. Und den kann man finden, weil ich weiß, die Kliniklandschaft und auch die außerklinische Geburtshilfe, das ist alles immer mehr begrenzt und man findet nicht mehr so viele Alternativen, das ist mir klar.
Und trotzdem habe ich das jetzt in 10 Jahren noch nicht einmal erlebt, dass eine Frau nicht den passenden Geburtsort gefunden hat. Es kostet Mühe und Kraft, das weiß ich, aber ich weiß auch, wie dann tausend Tonnen Steine von den Schultern der Frauen abfallen, wenn für sie geklärt ist, das ist mein Ort, mit dem habe ich alles besprochen. Die verstehen mich, die gehen traumasensibel auf mich ein, die haben Lust darauf mich so zu begleiten. Und das muss wie gesagt nicht außerklinisch sein, das da kann man auch eine gute Klinik finden.
Kommunikation ist hier das A und O. Ich möchte dir wirklich raten, geh in eine offene Kommunikation mit den Geburtsorten, die für dich in Frage kommen. Also, die wenigsten Frauen gehen an den Ort, wo sie schon mal schwer oder traumatisch geboren haben. Das hatte ich tatsächlich erst einmal und auch das ging dann wunderbar.
Aber die meisten möchten natürlich woanders hingehen, um diese diesen Das ist natürlich ein mega Trigger, ne? wenn man an denselben Räumlichkeiten und an denselben Örtlichkeiten wieder ist, um das zu vermeiden. Und das lässt sich eigentlich in der Regel auch gut vermeiden. Und das bedeutet aber, dass man wirklich mit den Orten in den Kontakt gehen muss und sich wirklich auch zeigen darf.
Keine Angst zu haben, sich zu zeigen, weil nur dann kannst du aus der Reaktion ablesen, bin ich hier gewollt, bin ich hier richtig? Oder sind die eigentlich mit mir überfordert? Wenn man so Sätze hört, wenn du sagst, ich möchte gerne Malen Dula mitbringen und dann lacht die Hebarme und sagt, ach, das ist hier aber nicht nötig und mehr als eine Bekleidperson erlauben wir sowieso nicht, dann ist es geklärt. Dann weißt du einfach, das ist nicht der Ort.
In der Kommunikation wirst du dann feststellen, hat der Geburtsort wirklich Lust und Kapazität, dich zu begleiten und ja, dich daran zu unterstützen, deine Geburt zu erleben, was auch immer das bedeutet, das findest du für dich raus. Und es macht einfach wirklich Sinn, hier auch noch mal zu schauen, dass man einen für sich passenden Geburtsplan schreibt mit dem Partner, vielleicht auch mit einer Hebaramme unterstützt oder ich mache das auch immer mit meinen Frauen, dass wir da auch noch mal formulieren auf die erste Seite, was sind sozusagen meine, wenn man jetzt Triggerpunkte oder Nogos oder ähm ja, empfindlichen Punkte nennt, das ist egal. Es geht nur darum, dass man hier noch mal wirklich formuliert, wenn das in der Geburt passiert, dann bin ich vielleicht nicht mehr in dieser Geburt, sondern dann bin ich vielleicht im dort und damals und nicht mehr im Hier und jetzt. Das ist das, was der Trauma macht.
Es zieht uns mit all unserem Sein, mit unseren Gefühlen, mit unserem Denken für ähm zieht es uns ins Dort und damals. Und dann können wir auch nicht mehr adäquate Entscheidungen treffen im Hier und Jetzt oder auch ähm die Geburt anders zulassen, dass sie anders passieren kann. Deshalb ist eine Integration vorher so wertvoll. Und das ist natürlich auch wieder ein wichtiger Punkt, den ich hier erwähnen möchte.
Es ist möglich, das was man erlebt hat, zu integrieren. Trauma ist eine seelische Verletzung. Es ist keine psychische Erkrankung. Es ist eine seelische Verletzung, die man versorgen muss.
So wie man einen Knochenpruch oder eben einen Schädelhirnrauma, wo man ja das Wort auch häufig hört, versorgt. So kann man auch eine psychische Verletzung versorgen. Es ist nichts, was einfach nur durch die Zeit weggeht. Das kann ich euch garantieren.
Ich habe Frauen, da sind die Geburten 20 Jahre her und die erleben täglich Flashbacks. Das heißt, intensiv wiederkehrende Bilder und Erinnerungen aus dieser Geburtserfahrung. Und ja, das ist krass, was wir Frauen dann denken, aushalten zu müssen und irgendwie alleine zu schaffen. Das muss nicht sein.
Und das Schöne ist, es gibt einfach mittlerweile ja auch ein paar Angebote zu dem Thema, wobei ich sagen muss, gerade in der psychologischen Welt bin ich ja noch sehr alleine als Geburtspsychologin, die sich mit dem Erleben rund um Geburt beschäftigt und auch mit der Integration und der Aufarbeitung. Und speziell für Frauen wie dich, den es so geht, die wieder schwanger sind und die spüren einfach, dass sie das Erlebte integrieren möchten. Habe ich jetzt einen Kompaktkurs gestartet oder der startet jetzt bald am 22. Juni ein Intensivkurs über drei Termine, das heißt über drei Wochen lang, wo wir uns online treffen wöchentlich, wo ich auch natürlich eine eins zu ein Sitzung mit jeder Frau mache.
Es wird eine kleine Gruppe von maximal 15 Frauen sein, dass sich jeder gerecht werden kann und wo wir genau diese Bausteine miteinander anschauen, wo wir gemeinsam schauen, ich schaue mit jeder von euch, was ist der Geburtsort? Was braucht der? Was ist was brauchst du? Wo findest du das, was du brauchst?
Welcher Geburtsort passt zu dir? Welchen findest du in der Nähe? Wie kommunizierst du mit denen? Das sind so diese praktischen Dinge, die wir tun werden.
Genauso wie die Körperarbeit. Geburt fand im Körper statt. Geburtstrauma ist im Körper gespeichert. Wir müssen einfach den Körper mitnehmen.
Wir müssen den Körper wieder vorbereiten darauf, dass er dieses Mal ganz anders gebären kann. Wir müssen den Körper entladen. Ich werde euch Übungen zur Energie Traumaenergie Entladung mitgeben, zum Nervensystem. Und in diesen drei Modulen werden wir uns anschauen, wie integriere ich so ein Erlebnis, wie baue ich Ressourcen auf und wie bereite ich mich jetzt noch mal ganz individuell vor auf meine nächste Geburtserfahrung, die ja einfach wundervoll und stärkend für euch werden soll.
Und ich habe auch den Partner Partnerin im Blick und natürlich auch die Kinder, die ihr schon geboren habt. Ich bin ja auch Präumper perinatal Spieltherapeutin und kann euch hier immer wieder Hinweise und Tipps geben, was ihr beobachten könnt an euren Kindern und wie ihr mit den Kindern spielerig und leicht eben auch ihre Geburt noch mal aufarbeitet. Das bietet sich natürlich auch in der Folgeschwangerschaft immer wunderbar an, noch mal mit dem Kind in diese Arbeit oder in dieses Thema einzutauchen, was schon da ist, weil das hat alles erlebt und das hat Geburt auch abgespeichert. Geburt prägt von Anfang an, auch wenn wir es nicht in Worte fassen können, sind wir alle von unseren Geburten geprägt.
Es macht was mit unserem Weltbild. Es macht was, ob wir Vertrauen in die Welt haben oder nicht, mit so einem Grundgefühl zur Welt. Es macht was damit, wie wir uns in der Welt sehen. Sind wir fühlen wir uns selbstsicher und stark oder fühlen wir uns ein bisschen hilflos oder brauchen wir eher Unterstützung?
Das ist sind alles Dinge, die in der Geburt angelegt werden und natürlich auch schon die Schwangerschaft, die sehr prägt. Deswegen möchte ich auch das pränatale Bonding mit in diesen Kurs mit reinbringen, dass du dein Baby lernst zu verstehen, was jetzt in dir heranwächst, was ja wieder ein neuer Mensch ist, was auch wieder eine ganz neue ja Erfahrung auf dieser Welt vielleicht machen möchte oder neue Bedingungen mit sich bringt, weil einfach auch jedes Kind anders ist und individuell ist und wie man auch hier raus aus Schuld und Schamgefühlen kommt, ne? Viele Frauen fühlen sich schuldig dafür, wie die erste Geburt verlaufen ist. Schuldig dafür, dass sie vielleicht nicht direkt die starke Mutterliebe empfunden haben.
Schämen sich dafür, was sie für Gedanken hatten oder dass sie nicht so präsent sein konnten als Mutter. Und das ist aber, wenn wir das immer wieder in dem Kontext sehen, warum das so war und wenn du verstanden hast, was Geburt bedeutet und mit dir macht, ne? Und gerade wenn Geburt schwer oder belastend verlaufen ist, dann machen diese Gefühle alle einfach Sinn und haben ihre Berechtigung. Und Gefühle sind aber so, die kommen einfach immer wieder und die werden immer lauter und immer stärker, bis wir uns ihnen mal angenommen haben und sie wirklich integriert haben.
Ja, ich freue mich, wenn du da Lust drauf hast und äh noch weitere Informationen möchtest, dann gehst du einfach unter der Folge in die Showotes, da findest du die Anmeldeseite zu diesem Intensivkurs. Wie gesagt, der erste Termin ist der 22. Juni, das eins zu ein Coaching, was ich euch mitgebe, jeder von euch kann schon vorher stattfinden, dass ihr gestärkt in die Gruppe startet, dass ich euch kenne, dass ich weiß, was das Thema ist und das eben auch damit einfließen lassen kann. Kann aber auch über den Kurs dann noch passieren, das geht dir nicht verloren, das eins zu ein.
Und natürlich begleite ich die Gruppe auch währenddessen zwischen den Einheiten in einer Telegramgruppe als geschützten Raum und Rahmen und ihr bekommt alle Materialien dann zur Verfügung gestellt. Das wird einfach, es wird einfach toll. Ich freue mich schon mega, weil ich weiß, wie wichtig das ist, auch diesen Prozess zu begleiten. passieren dann einfach die Dinge auch zwischen den Terminen und dann möchte man einen Ansprechpartner, Ansprechpartnerin haben und das mache ich in meinen eins zu eins natürlich auch so, dass ich immer ansprechbar bin und auffangen kann, Input geben kann, Impulse geben kann und das ist das, was Verbindung schafft und Sicherheit schafft und das brauchen wir einfach, wenn wir wieder uns spüren wollen und wieder ins Vertrauen kommen wollen.
Ja, wir starten wie gesagt am 22.06. Der Kurs ist jetzt einmalig reduziert, weil das meine erster Durchgang ist in [musik] dieser Form und das kostet derzeit nur 199 € wenn du dabei sein möchtest. Also melde dich doch gerne an und dann freue ich mich dich dort zu sehen. Bis dahin, ich wünsche dir jetzt noch eine gute Zeit und wenn du noch Fragen hast, dann [musik] kannst du auch hier gerne kommentieren und ich beantworte alles sehr gerne und freue mich dann auf dich.
Mach’s gut und bis bald. Ciao.