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Bindung von Anfang an-Podcast · Episode 40

Episode 040 – Genogramm-Arbeit

Seine Geschichte und die Geschichte generationsübergreifend zu kennen kann ein sehr wirksames Tool sein, um transgenerative Traumavererbung, aber auch Bindungsmuster zu erkennen, zu ordnen und ihnen einen Platz zu geben. Dies kann mithilfe der Technik der Arbeit mit dem Genogramm wunderbar nachvollzogen werden. Das Genogramm ist erst einmal Stammbaum, den man aufzeichnet und den man dann mit bestimmten Fragestellungen anschauen kann. In meinem Workshop, den ich am 12. September 2020 online und live geben werde, erkläre ich ganz genau die Symbolik des Genogramms, wie man erarbeitet, aber vor allem auch, wie man es interpretieren und nutzen kann, um belastende Blockaden zu finden und zu lösen und frei von den Themen aus dem Ahnen-Feld zu werden. Du kannst dich hier anmelden: Kosten 65 Euro, maximale Teilnehmerzahl 12 Es gibt noch ein paar Plätze, und ich freue mich auf jede von euch, die ich am Samstag begleiten darf. Über den Workshop hinaus begleite ich auch noch die Gruppe in einer WhatsApp-Gruppe, damit auch Fragen und Themen, die beim Nachwirken, hochkommen, aufgefangen und gehalten werden können und einen Platz bekommen.´ Über folgenden Link kannst du dich anmelden:

Dauer: 14:07 Minuten
10.09.2020

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Das nimmst du mit

- Ein Genogramm bildet nicht nur Verwandtschaftsverhältnisse ab, sondern kann auch Bindungsmuster, Konflikte und prägende Familienerfahrungen sichtbar machen. - Ein Geburtsgenogramm betrachtet Erfahrungen wie Fehlgeburten, Frühgeburten, Kaiserschnitte, Schwangerschaftsabbrüche und Geburtstraumata über mehrere Generationen. - Transgenerational weitergegebene Belastungen können unser Erleben von Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft beeinflussen. - Das Erkennen familiärer Zusammenhänge ermöglicht eine mitfühlende Unterscheidung zwischen dem, was zu uns gehört, und dem, was wir übernommen haben.

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Manchmal reagieren wir als Mütter in bestimmten Situationen stärker, als wir es uns erklären können. Vielleicht spüren wir Angst, Überforderung oder eine tiefe Traurigkeit, obwohl im Außen scheinbar alles in Ordnung ist. Dann lohnt sich ein behutsamer Blick auf die Geschichten, die wir in unserem Lebensrucksack tragen.

Hier stelle ich dir die Genogramm-Arbeit vor. Ein Genogramm ähnelt zunächst einem Stammbaum, doch es kann viel mehr sichtbar machen: Beziehungen, Bindungsmuster, Konflikte, Kontaktabbrüche und prägende Erfahrungen über mehrere Generationen hinweg. Mit einer gezielten Fragestellung entsteht daraus eine persönliche Lebenskarte.

In meiner Arbeit nutze ich besonders das Geburtsgenogramm. Gemeinsam schauen wir beispielsweise auf Fehlgeburten, Frühgeburten, Kaiserschnitte, Schwangerschaftsabbrüche, Sternenkinder oder belastende Geburtserfahrungen innerhalb der Familie. Dabei kann sich ein Traumafaden zeigen, der nicht erst mit der eigenen Geburt beginnt, sondern möglicherweise schon Generationen zuvor.

Das bedeutet nicht, dass wir nach Schuldigen suchen. Vielmehr dürfen wir mit Mitgefühl verstehen, warum sich bestimmte Gefühle und Reaktionen so vertraut und gleichzeitig so schwer anfühlen. Was wir erkennen, können wir neu einordnen. Wir dürfen prüfen: Was gehört wirklich zu mir, und was trage ich vielleicht für andere mit?

Besonders berührend ist für mich, wenn Frauen beim Betrachten ihres Genogramms plötzlich Zusammenhänge entdecken, die bisher selbstverständlich erschienen. Ein Blick von außen kann dabei neue Perspektiven öffnen. So wird aus Familiengeschichte ein Weg zu mehr Klarheit, Selbstverständnis und bewusster Verbindung mit unseren Kindern.

Wenn du deine Erfahrungen gemeinsam sortieren möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht.

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