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Bindung von Anfang an-Podcast · Episode 25

Episode 025 – Bindung ist Selbstfindung

Heute wird es mal wieder richtig persönlich. Ich erzähle euch, welche wichtigen Fragen uns gerade beschäftigen und was sie mit Bindung zu tun haben. Denn Bindung ist viel mehr als es von außen scheint. Es gehört der Mut zur Persönlichkeitsentwicklung dazu und das Bestreben, sich in seinem Kern zu finden. Warum das im Grunde essenziell ist, um in einer gesunden Beziehung zu deinem Kind/Partner/Freunde zu gehen, erfährst du hier. Jetzt Gespräch kostenfrei buchen: - Gedankentanken: - Laura Seiler: - **TRAUMgeburt statt TRAUMAgeburt** Online-Premiumprogramm für ganzheitliche mentale Geburtsvorbereitung:

Dauer: 20:32 Minuten
21.04.2019

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Das nimmst du mit

- Echte Bindung zu anderen wächst aus einer lebendigen und ehrlichen Verbindung zu dir selbst. - Selbstfindung ist kein Endpunkt, sondern ein fortlaufender Entwicklungsweg mit hellen und noch unentdeckten inneren Räumen. - Das Loslassen übernommener Erwartungen und alter Belastungen kann dein inneres Erleben sowie deine Beziehungen verändern. - Kinder orientieren sich an unserem gelebten Beispiel: Wenn wir mutig wachsen, lernen auch sie, ihren eigenen Weg zu gehen.

Artikel zur Podcastfolge

Manchmal spüren wir, daß etwas in Bewegung kommen möchte. Wir stellen uns Fragen wie: Wer bin ich eigentlich? Was gehört wirklich zu mir? Und was trage ich schon so lange mit mir herum, obwohl es vielleicht nie meines war?

Für mich beginnt Bindung genau hier: bei der Verbindung zu mir selbst. Denn erst wenn ich meine eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen wahrnehme, kann ich auch anderen Menschen wirklich begegnen. Selbstfindung ist dabei kein Ziel, das wir irgendwann endgültig erreichen. Sie ist ein lebendiger Weg, auf dem wir immer wieder neue Räume in uns entdecken.

Ich stelle mir unser Inneres manchmal wie einen Dachboden vor. Einige Ecken sind hell, andere liegen noch im Dunkeln. Manchmal betreten wir sie vorsichtig mit einer Kerze, manchmal leuchten wir mutig mit einem großen Strahler hinein. Dabei dürfen wir entscheiden: Was möchte ich behalten? Was darf gehen? Welche alten Erwartungen, Ängste oder übernommenen Überzeugungen machen meinen inneren Rucksack unnötig schwer?

Wenn wir beginnen, in uns aufzuräumen, verändert sich auch unser Umfeld. Beziehungen können sich neu sortieren. Konflikte müssen dabei keinen Bindungsabbruch bedeuten. Im Gegenteil: Wo wir uns ehrlich zeigen und einander achtsam begegnen, kann durch Reibung sogar mehr Wärme und Nähe entstehen.

Auch unsere Kinder nehmen diese Veränderung wahr. Sie lernen nicht nur durch das, was wir ihnen erklären, sondern vor allem durch das, was wir ihnen vorleben. Wenn sie sehen, daß wir hinfallen, wieder aufstehen, uns weiterentwickeln und unseren eigenen Weg suchen, erfahren sie: Ich darf ebenfalls herausfinden, wer ich bin.

Du mußt nicht fertig sein. Du darfst jederzeit neu beginnen, einen kleinen Schritt machen und deinem Körper dabei zuhören. Denn jede liebevolle Bewegung zu dir selbst stärkt auch die Bindung zu deinem Kind.

Wenn du deine Erfahrungen gemeinsam sortieren möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht.

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