Geburtshelden-Podcast · Episode 29
Episode 029 – Heilung geschieht nicht im Kopf – Warum dein Nervensystem der Schlüssel für dein Baby ist
Vielleicht hast du deine Geburt längst verstanden, und trotzdem rast dein Herz, wenn du daran denkst. In dieser Folge erkläre ich, warum reines Wissen nach einer belastenden Geburt oft nicht reicht, wie sich dein Nervensystem mit dem deines Babys verbindet und was helfen kann, wenn du über dein Toleranzfenster hinaus erregt bist.
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Artikel zur Podcastfolge
Vielleicht kennst du das Gefühl: Du hast deine Geburt inzwischen verstanden. Du kannst erklären, was passiert ist, vielleicht hast du Bücher gelesen, Kurse gemacht, mit anderen Frauen gesprochen. Und trotzdem rast dein Herz, wenn du daran denkst. Dein Bauch wird hart. Du bist im Hier und Jetzt, und gleichzeitig ist ein Teil von dir noch dort und damals. Das ist kein Widerspruch und du machst nichts falsch. Es zeigt nur, dass Verstehen allein nicht ausreicht.
Warum Wissen ein wichtiges Puzzleteil ist, aber nicht das ganze Bild
Kurse, Bücher, Austausch mit anderen Frauen, all das hilft dir, deine Geburt einzuordnen. Es ist wichtig. Aber dein Nervensystem lässt sich nicht allein durch Verstehen beruhigen. Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was dein Kopf begreift, und dem, was dein Körper als sicher erlebt. Damit sich das ändert, braucht es echte somatische Co-Regulation, also Momente, in denen sich dein Nervensystem gemeinsam mit einem anderen, ruhigeren Nervensystem beruhigen darf.
Dein Nervensystem und das deines Babys hängen zusammen
Ein Baby ist noch mitten in seiner Entwicklung und kann sich selbst noch nicht regulieren. Es orientiert sich an dir. Wenn du aufgewühlt und schwer erreichbar bist, kann sich das auf dein Baby übertragen, sein Nervensystem reagiert dann ebenfalls unruhiger. Das ist keine Aussage über dich als Mutter, sondern eine Beschreibung, wie zwei Nervensysteme miteinander verbunden sind, gerade am Anfang. Manche Frauen stellen sich in diesem Moment die Frage, ob sie irgendetwas falsch machen, wenn sie ihr Kind nicht sofort beruhigen können. Diese Frage stellen sich sehr viele Frauen, und sie führt in die Irre. Es geht hier nicht um Schuld, sondern um Biologie, um zwei Nervensysteme, die miteinander lernen, wieder in Ruhe zu kommen.
Und noch etwas, das entlastet: Weinen ist erst einmal einfach die Sprache deines Babys. Es ist nichts Schlimmes daran, dass ein Baby weint, es ist nichts Dramatisches. Es ist ein Signal, das du mit der Zeit immer besser lesen lernst.
Warum Entspann dich doch mal nicht hilft
Der wahrscheinlich schlimmste Satz, den man in so einem Moment hören kann, ist Entspann dich doch mal. Er klingt gut gemeint, nützt aber nichts, wenn jemand mit seinem Nervensystem über sein Toleranzfenster hinaus erregt ist. In diesem Zustand erreichen Worte allein oft nicht mehr viel. Was stattdessen helfen kann, sind Körperübungen und Erdung, alles, was dich und dein Nervensystem wieder im Hier und Jetzt verankert.
Wenn du wieder schwanger bist: Angst und Vertrauen dürfen nebeneinander stehen
Viele Frauen erleben in einer Folgeschwangerschaft, dass die Angst vor der nächsten Geburt größer wird, gerade weil die letzte Erfahrung überfordernd oder schlimm war. Das ist eine verständliche Reaktion. Neben dieser Angst darf aktiv Raum für etwas anderes entstehen: für gute Gefühle, für Ressourcen, für Vertrauen. Die Angst muss dafür nicht verschwinden, sie darf da sein, während daneben Schritt für Schritt auch anderes wachsen kann.
Ich spreche in diesem Zusammenhang bewusst lieber von Integration als von Heilung. Für mich bedeutet das: Alles, was du spürst, gehört zu dir, und das ist in Ordnung. Es geht nicht darum, etwas wegzumachen, sondern darum, dass es seinen Platz bekommen darf.
Ein kleiner nächster Schritt
Was vielen Frauen und ihren Babys guttut, ist eine Kombination aus Bewegung und Natur. Ein Spaziergang, bewusstes Gehen, einfach draußen sein, das kann dabei helfen, dein Nervensystem zu beruhigen und wieder mit dir in Kontakt zu kommen. Du musst dafür nichts Großes verändern. Es darf klein anfangen.
Wenn du magst, kannst du in Ruhe den Geburtstrauma-Selbsttest machen. Er ersetzt kein Gespräch, aber er kann dir helfen, deine Erfahrung für dich selbst besser einzuordnen.
Dein nächster guter Schritt
Nimm dir die Unterstützung, die gerade zu dir und deiner Situation passt.
Show Notes lesen
In dieser Folge erkläre ich, warum reines Verstehen nach einer belastenden Geburt oft nicht reicht und was dein Nervensystem stattdessen braucht, um sich sicher zu fühlen, für dich und für dein Baby.
- Warum rationales Verstehen und somatische Co-Regulation zwei unterschiedliche Dinge sind
- Wie sich das Nervensystem von Mutter und Baby gegenseitig beeinflusst
- Warum Weinen einfach die Sprache deines Babys ist
- Warum Entspann dich doch mal nicht hilft und was stattdessen wirkt
- Wie du in der Folgeschwangerschaft neben der Angst auch Vertrauen aufbauen kannst
- Warum ich lieber von Integration als von Heilung spreche
Zeitmarken:
- 1:57 – Warum Verstehen allein nicht reicht
- 2:41 – Warum das Nervensystem ansteckend ist
- 4:05 – Wie sich Mutter und Baby im Nervensystem beeinflussen
- 6:25 – Warum Entspann dich doch mal nicht hilft
- 9:17 – Ressourcenaufbau in der Folgeschwangerschaft
- 11:21 – Bewegung und Natur fürs Nervensystem
Wenn du magst, kannst du in Ruhe den Geburtstrauma-Selbsttest machen.
Transkript lesen
A: Herzlich willkommen beim Geburtshelden Podcast. Ich bin Anabel, Psychologin und Geburtspsychologin und spreche hier über das Thema Geburtstrauma, Schwangerschaft, Bindung, Nervensystem und Integration. Dieser Podcast ist für Frauen, Paare und Familien, die nach 1 belastenden Geburt verstehen möchten, was passiert ist und spüren, da ist noch etwas offen. Ich freue mich sehr, dass Du heute wieder eingeschaltet hast zu dieser neuen Folge, die da heißt, Heilung geschieht nicht nur im Kopf, warum dein Nervensystem der Schlüssel für dein Baby ist. Und ich starte sozusagen mit der Frage, die viele Frauen nach Geburtstrauma betrifft und die nach Antwort suchen. Die sagen, ich versuche so sehr ruhig zu bleiben und ich kann das doch verstehen. Mein Kopf hat es doch verstanden, was da los ist. Und trotzdem kann ich’s nicht fühlen und mein Herz rast und mein Bauch wird hart.
A: Was mache ich falsch? Warum reicht es nicht zu verstehen, da ich jetzt Ruhe, Zeit und Integration brauche? Warum reicht es nicht zu verstehen, dass mein Nervensystem quasi nicht im Hier und Jetzt, sondern im Dort im Damals ist? Warum reicht Trauma Wissen alleine nicht. Und das ist der Punkt, der häufig eben dann frustriert, dass wir ein wahnsinniges Wissen aufbauen können durch Kurse, durch Buch, durch Bücher und so weiter durch Wir gucken dann Social Media und lassen uns inspirieren. Das ist auch alles wunderbar, weil zu verstehen ist auch immer der 1. Schlüsselpunkt. Das ist das 1. Puzzleteil in der Aufarbeitung und Integrationsarbeit. Von daher hast Du gar nichts falsch gemacht. Das ist der 1.
A: Punkt. Darüber zu reden ist auch der 1. Punkt. Es ist schon wichtig, dass man die Dinge ansprechen kann. Die Gefühle, die Gedanken, vielleicht auch die Tabuthemen, die in einem herumschwimmen. Es ist aber auch wichtig zu verstehen, dass es eben einen Unterschied gibt zwischen dem rationalen Verstehen und der echten somatischen Korregulation. Also zu verstehen, dass mein Nervensystem mein Körper ist und nicht nur mein Verstand und sich das natürlich auch auf mein Baby auswirkt, weil Nervensystem ist ansteckend. Das kennen wir alle.
A: Wir kommen in einen Raum und sagen wir mal, vielleicht in 1 Gruppe mit 10 Leuten. Wir checken sofort ein so in die Grundstimmung, was ist hier los? Wer ist wie drauf? Was ist für eine Stimmung da? Und ja, passen uns dem auch irgendwie an, ne, automatisch. Das ist einfach Wir sind halt einfach Herdentiere, was soll ich sagen? Die gehören nicht in die in die Einzelzelle. Ja, wir gehören einfach in Gemeinschaft. Und damit Gemeinschaft funktioniert, gibt es eben auch diese Co Regulation und gerade zwischen Mutter und Kind oder zwischen Elternteil, was das Kind begleitet, das Baby begleitet, ist es einfach unglaublich wichtig, weil die Kleinen selber noch nicht regulationsfähig sind, ne? Also Babys sind noch mitten in der Entwicklung und brauchen uns einfach da an ihrer Seite. Und das ist sozusagen das, was so auf dieser Ebene passiert, ne. Das Kind merkt dann, okay, die Mama ist total aufgeregt, aufgewühlt. Im Stress bedeutet für das Kind im Umkehrschluss, aha, nimmt diese Signale wahr, nämlich zum Beispiel, dass die Mama nicht gut ansprechbar ist, dass sie nicht prompt reagieren kann, dass sie vielleicht gar nicht reagiert auf die Zeichen des Kindes.
A: Dass sie, ja, wie offline ist. Man kann nicht andocken an sie. Man das ist immer, man ist wie sone rutscht so ab wie an soner Platte, wie an soner Marmorplatte. Da ist irgendwie keine Verbindung grade möglich und die Babys, die stellen sich jetzt nicht rational die Frage, was ist denn da los, sondern die kommen einfach mit ihrem Nervensystem auch in 1 Alarmbereitschaft, weil das Nervensystem der Mutter schreit Alarmstufe und dann sagt das Baby sich oder das Nervensystem des Babys, okay, hier ist irgendwas nicht in Ordnung. Jetzt muss ich aufpassen, weil wenn jetzt irgend eine Gefahr droht und die hauen einfach ab und lassen mich liegen, dann werde ich vielleicht verhungern, von den Wölfen gefressen, erfrieren oder sonstiges. Das heißt, dass die Babys sich dann häufig eben auch bemerkbar machen, weil sie einfach sagen wollen, hey hallo, bitte vergiss mich nicht, lass mich nicht liegen, ne. Oder hallo, ich hab doch da mein Bedürfnis gezeigt und das hätte ich jetzt gerne auch mal erfüllt. Weinen ist erst mal grundsätzlich einfach die Sprache des Babys, ne.
A: Es ist nichts Schlimmes dabei, dass Babys zu weinen, es ist nichts Dramatisches. Es ist einfach ein Signal, eine Art Sprache, die wir dann immer mehr dann lernen, ja auch mit dem Kind zu verstehen, aha, okay, welches Bedürfnis wird wie aufgedrückt und was braucht mein Kind grade? Und manchmal meinen die auch einfach, eben weil die Mutter sozusagen oder der die begleitende Person nicht so ansprechbar ist, wie sie sich das wünschen und das dann wieder Stress. Also wie eine Stressspirale, Negativspirale, die dann zwischen den beiden entstehen kann. Genau. Und ich glaub, das ist so 1 der wichtigsten Punkte, den zu verstehen, dass das Verstehen ein Puzzleteil dazu ist, zu wissen, aha, das passiert in mir. Das ist die Spirale, die sich vielleicht auch zwischen mir und meinem Baby irgendwie etabliert hat. Häufig führt die ja diese genannte Spirale ja auch grade dann zu Schuldgefühlen und noch mehr negativen Gefühlen bei der Mutter, weil jetzt kann sie nicht mal ihr Kind trösten. Also was ist sie denn überhaupt für eine schlechte Mutter und überhaupt? Und sie kann den Stress nicht einfach abstellen.
A: Der schlimmste Satz ist dann natürlich, entspann dich doch mal. Also, ja, da kommt da vielleicht die Wut noch dazu. Das ist auch son Satz, der auch in Geburt gerne genannt wird und der wirklich sehr kontraproduktiv ist, weil es nützt überhaupt nichts, wenn jemand mit seinem Nervensystem so out of order ist. Also schon über dieses Toleranzfenster, über das wir hier ja auch schon gesprochen und gehört haben, also nicht mehr im normalen Stresslevel ist, sondern darüber hinaus schon hoch erregt ist, dann kann man den nicht mehr durch entspann dich doch mal, beruhigen. Und das ist der Punkt, wo wir gezielt durch Körperübungen, durch Erdung, durch alles, was uns und unser Nervensystem im Hier und Jetzt verankert arbeiten dürfen. Das sind die Schritte, die getan werden dürfen, da eine Veränderung wirklich sichtbar zu machen. Zusätzlich zu dem Verstehen und dem Wissen, was Du dir ja hier auch über den Podcast zum Beispiel aneignest. Deswegen guck ich, dass wir hier auch im Podcast immer wieder Übungen einstreuen.
A: Da fällt mir gerade ein, in meinem letzten Mein letzten Meinen anderen Podcastbindung von Anfang an hab ich ja jetzt geschlossen mit 50 Folgen und die 50. Folge ist zum Beispiel auch die Herzmeditation. Also da könnt ihr euch was ganz Praktisches anhören und abholen. Aber ihr könnt mir auch gerne mal sagen, was ihr vielleicht für euch noch wünscht an Übungen und dann kann ich das hier auch gerne einstreuen. Ja, noch Mama geht der Ich. Gut. So. Und das ist, glaub ich, etwas, was vielen nicht klar ist, dass sie gerade nach so 1 traumatischen Erfahrung wie vielleicht ein Geburtstrauma oder 1 schwierigen Geburt nicht nur auf das Kind gucken können und sagen, okay, wie regulieren wir dieses Kind? Sondern dass der Blick zu sich selber und den eigenen Ressourcen, wie geht’s mir eigentlich in meinem Körper und Nervensystem ist ja Körper, Das ist 1 der wichtigsten Punkte, da in mehr Entspannung zu kommen.
A: Und das ist auch ein Thema, was eben in der Folgeschwangerschaft wieder aufgegriffen werden kann, wenn Du jetzt wieder schwanger bist und merkst, wow, mein Trefflevel ist über normal, weil ich so Angst habe vor der anstehenden Geburt und ich hab Sorge, das an meinem Baby weiterzugeben. Dann ist auch hier die gleiche Strategie, ne, also das das gleiche Vorgehen im Grunde zu gucken, okay, wie kann ich neben der Angst, die natürlicherweise da ist, weil das, was Du erlebt hast, einfach überfordernd und schlimm war? Wie kann ich daneben gute Gefühle aufbauen? Wie kann ich daneben Ressourcen aufbauen? Wie kann ich daneben Vertrauen aufbauen? So, dass alles etwas in Gleichgewicht kommt und nicht 1 in Schieflage ist. Nutzt ja auch nicht zu sagen, okay, ich hab gar keine Angst, ich bin nur noch ich bin nur noch vertrauen, nur noch positiv, wenn man’s nicht fühlen kann. Es geht ja immer darum, das sich auch zu erarbeiten, was man auch tatsächlich fühlen und leben kann. Und das klingt jetzt son bisschen wie, oh Gott, da komm ich niemals hin, weil die Angst ist so stark vor der nächsten Geburt. Aber ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass das möglich ist. Wenn wir Ressourcen wieder aufbauen, also Kraftquellen in unserem Leben finden, sozusagen den Fokus stiften von dem Trauma, von der negativen Erfahrung, auch wieder hin zu den guten Dingen, zu den Dingen, die mich stärken, dann hast Du erst mal eine Basis, auf der man dann auch wunderbar Integrationsarbeit leisten kann und ja, ich sag nicht so gerne das Wort Heilung, aber das benutzen natürlich viele in dem Sinne, sich vielleicht ein Stück weit, ja besser fühlen, geheilt sein, wie auch immer Du das nennen möchtest. Also ich bleib gerne bei dem Wort Integration, weil es bedeutet einfach, alles, was ich spüre, gehört zu mir und das ist auch in Ordnung.
A: Und es dürfen auch diese parallelen Gefühle da sein und die müssen mich aber nicht in meinem Vorgehen hemmen oder in meinen Entscheidungen. Genau. Und ja, da könnten wir jetzt eigentlich mal gemeinsam überlegen, welche Methoden hast Du denn mal Lust auszuprobieren? Gibt ja auch schon da draußen wahnsinnig viel, was man für sein Nervensystem tun kann. Der Vagusnerv ist in aller Munde, Selbstregulation oder Selbstfürsorge ist natürlich ’n großes Thema, gerade auch bei Müttern. Fürsorge ist natürlich ’n großes Thema, gerade auch bei Müttern. Genau und es ist wie immer auch eine sehr individuelle Sache, was dem einen gefällt, gefällt dem anderen nicht, was bei der einen gut funktioniert. Sagt die Nächste, nee, sorry, dann bin ich raus. Ja, und deswegen, ich find immer, was was immer eigentlich gut funktioniert, ist sone Kombination aus Bewegung und Natur.
A: Also Natur ist einfach ein, wow, eine Kraftquelle, ein Kraftort, eine Ressource, die in uns einfach natürlicherweise verankert ist. Da können die meisten Menschen wirklich schnell und viel für sich rausziehen. Aber auch Bewegung, Körperarbeit ist natürlich, wenn wir darüber sprechen, wir möchten gerne unser Nervensystem beruhigen, wir möchten gerne zur Erdung was beitragen, dann ist alles, worin ich mich spüre, wiederlerne, zu spüren, meine Grenzen wieder spüre, meinen Körper überhaupt wieder gut annehmen kann, fühlen kann, den wieder richtig bewohnen. Das ist alles wahnsinnig hilfreich und ob das jetzt ein Yoga ist, wo es jetzt vielleicht nicht Bodybuilding, sondern eben Achtsamkeit geht oder andere Bewegungsarten oder auch einfach klassisch Sport, mal wieder sich auszupowern und zu merken, wow, so fühlt sich das an. Wenn ich meinen Körper mal wieder so richtig, ja, was machen lasse, dann ist das alles in Ordnung. Wenn Du das Gefühl hast, wow, da spür ich mich und das hilft mir, dann auch wieder geerdeter zu sein, dann auch wieder anders auf mein Baby zu reagieren oder eben vertrauensvoller in der Schwangerschaft der Geburt entgegenzublicken. Ich hoffe, dass dir das ein Stück weit geholfen hat. Wenn Du dich da noch ’n bisschen weiter informieren möchtest, dann empfehle ich dir auch immer gerne die emotionale 1.
A: Hilfe. Das ist ja eine Ausbildung, die man machen kann, beziehungsweise für Eltern eine Begleitung, die man sich holen kann, wenn man nach schwierigen Geburten mit den Babys die Geburt aufarbeiten möchte, nach Thomas Harms entwickelt, einem Psychologen. Hab das 1. Ausbildungsjahr auch sehr genossen dort, hab dann aber auch während dessen meine Tochter geboren und genau, dann ist es beim ersten Jahr geblieben, wie das so ist. Aber die Methode ist einfach wunderbar, da geht’s ganz Also geht’s im Chronenore, Korregulation und Bindungen und Bindungsstärkung und das sind eigentlich die Felder, die am entlastendsten nach schwierigen Geburten wirken, aber auch eben in der Folgesch Schwangerschaft. Gut, ich freu mich, wenn Du mir ein Like oder ein Zeichen dalässt, einen Kommentar oder einen Wunsch und wünsche dir jetzt einen ganz wunderbaren Tag. Teil doch gerne den Podcast und ja, sag mir, wie’s dir gefällt. Ganz liebe Grüße und bis bald.
A: Tschau.